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Änderung der Waldpolitik

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Echte Hilfe statt Aktionismus

NABU fordert Änderung der Waldpolitik in Deutschland

Wie können wir unsere Wälder besser gegen Klimawandel, Dürre und Wetterextreme wappnen? Vor allem müssen wir den Schwerpunkt unbedingt auf naturnahe Mischwälder legen. Welche Maßnahmen noch nötig sind, fasst der NABU in einem Zwölf-Punkte-Papier zusammen. Zwölf-Punkte-Papier

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Wir brauchen mehr Wälder mit standortheimischen Bäumen wie der Buche. - Foto: NABU/Klemens Karkow

Wir brauchen mehr Wälder mit standortheimischen Bäumen wie der Buche. - Foto: NABU/Klemens Karkow 

 

Volksbegehren für die Artenvielfalt auch in NRW notwendig

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Pressemitteilung NABU NRW | Nr 08/19 | 14. FEBRUAR 2019

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 Volksbegehren für die Artenvielfalt auch in NRW notwendig 

NABU NRW: Alle Abbrucharbeiten am Landesnaturschutzgesetz und Änderungen am Jagdgesetz müssen sofort eingestellt werden

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Düsseldorf  Während sich die Bevölkerung in Bayern mit dem erfolgreich geführten Volksbegehren deutlich für mehr Artenvielfalt und Naturschönheit ausgesprochen hat und die Landesregierung damit zu mehr Naturschutz zwingen will, werden in Nordrhein-Westfalen gerade völlig gegensätzliche Fakten geschaffen. Hier streicht die schwarz-gelbe Mehrheit im Düsseldorfer Landtag gerade das Landesnaturschutzgesetz kräftig zusammen und macht das Jagdgesetz zu einem reinen Lobbygesetz für die Jäger. „Der NABU hofft, dass die Politiker in NRW „den Schuss aus Bayern“ gehört haben und diese Abbrucharbeiten am Artenschutz sofort einstellen“, sagt Heinz Kowalski, stellvertretender Vorsitzender des NABU NRW. Ansonsten müsse auch in NRW ein Volksbegehren eingeleitet werden. Der NABU sei überzeugt, dass es für ein solches Volksbegehren zahlreiche Partnerverbände und genügend Stimmen in der Bevölkerung gibt.

   

„Das dramatische Artensterben bei vielen Vogelarten und bei den Insekten muss die Politik endlich zu konkreten Handlungen veranlassen, statt lediglich in Sonntagsreden die Honigbiene als systemrelevant zu bezeichnen“, so Kowalski weiter. Besonders die Vögel der Agrarlandschaft wie Kiebitz, Uferschnepfe und Feldlerche seien aus vielen Gebieten Nordrhein-Westfalens bereits verschwunden und um mehr als die Hälfte ihres ursprünglichen Bestandes reduziert worden.

 

Noch stärker habe es die Insekten getroffen, angefangen von den Wildbienen bis hin zu den Schmetterlingen. Hier hatte der Entomologische Verein Krefeld im Rahmen seiner über 30 Jahre durchgeführten Untersuchungen in Nordrhein-Westfalen dramatische Rückgänge festgestellt. So hat allein die Masse der in den Gebieten untersuchten Insekten um rund drei Viertel abgenommen. „Damit aber fehlen Bestäuber für Blumen, Obstbäume und viele Pflanzen und mangels Insektennahrung bekommen die Vögel ihre Jungen nicht mehr aufgezogen“, erklärt Kowalski.  

 

Der NABU fordert den Landtag und die Landesregierung deshalb auf, ihre gegen den Artenschutz gerichtete Politik unverzüglich zu beenden und eine Kehrtwende einzuleiten, von der die Natur und die Menschen in NRW profitieren.

   

Für Rückfragen:

 

Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW, mobil: 0171 38 67 379

 

Heinz Kowalski, stellv. Landesvorsitzender, mobil: 0160 885 63 96

 
 

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