2004-OAG

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Jahresbericht der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft (OAG) für das Jahr 2004

 

 Auch in der Brutsaison 2004 haben die Mitarbeiter der OAG wieder zahlreiche Brutdaten ausgewählter Vogelarten zusammengetragen, um ein möglichst genaues Bild über ihre Brutverbreitung im HSK zu erhalten. Darüber hinaus wurden die Winterreviere des Raubwürgers und Angaben über Trupps, Zug- und Winterdaten des Rotmilans gesammelt.

 

Das nächste Jahrestreffen der Arbeitsgemeinschaft wird am 04.02.2006 in der VNV-Station im Kloster in Marsberg-Bredelar stattfinden, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Dort werden die Kartierungsergebnisse aus 2004 vorgestellt und diskutiert werden. Den auf dem Verteiler stehenden Kartierern wird eine Einladung gesondert zugeschickt.

 

Die OAG bittet alle Leser, Brutzeitbeobachtungen jener Vogelarten aus dem Jahr 2005 an sie zu melden, deren HSK-Verbreitung in diesem Artikel beschrieben wird.

 

Nur durch umfangreiches Datenmaterial, wie es in den vergangenen zwei Jahrzehnten im HSK zusammengetragen worden ist, sind fundierte Aussagen über Verbreitung, Rückgang oder Zunahme einer Vogelart möglich.

 

Der VNV freut sich auf Ihre Mitarbeit!

 

Ergebnisse der Bestandsaufnahmen genauer erfasster Arten
für das Jahr 2004

 

Worterklärungen:             pullus/pulli: Dunenjunge(s)

 

                                           juv.:           juvenil, Jungvogel

 

                                           ad.:            adult, Ausgewachsener

 

                                           BP:            Brutpaar 

 ·       Zwergtaucher (Erfassungsgrad: 90 %; Artbearbeiter: B. Koch):

Der Brutbestand des Zwergtauchers hat auch 2004 im Sauerland weiter zugenommen. Hauptbrutplatz ist wieder die Ruhr um Arnsberg. Auch der Brutplatz im oberen Sauerland (Kläranlage Schmallenberg) war wieder besetzt. Einen Brutversuch unternahm 1 Paar auf dem Ruhrstau Bigge-Olsberg. Nach starker Wasserstandsabsenkung lag das Nest jedoch auf dem Trockenen.

 

Bruten im HSK: 2004 mind. 14-15 BP an 9 Brutplätzen (1999: keine Brut, 2000: 3BP, 2001: 5 BP, 2002: 5 BP, 2003 mind. 10 BP).

 

 ·       Haubentaucher (100%; W. Wilkens):

  Die insgesamt 51 BP verteilen sich wie folgt:

 

14 BP mit insgesamt 24 pulli Sorpesee

18 BP mit insgesamt 32 pulli Hennesee

 

16 BP mit insgesamt 25 – 27 pulli Diemelsee

 

  3 BP mit insgesamt 1 pullus Baggerseen bei Marsberg-Westheim

 

 ·       Graureiher (80%; B. Koch):

Der Brutbestand im HSK beläuft sich 2004 auf 11 Kolonien (2000: 12 Kolonien und eine Einzelbrut; 2001 14-15 Kolonien, 2002 14 Kolonien; 2003 12 Kolonien + 1 Einzelbrut). Es gab 114 erfolgreiche Bruten (2000 145; 2001 165, 2002 142, 2003 138 erfolgreiche Bruten).

 

Eine Kolonie aus dem Vorjahr bei Eslohe-Niedersalvey (2003 4 BP) blieb 2004 verwaist; Gründe sind nicht bekannt. Seit Fällung der Horstbäume während der Brutzeit des Vorjahres ist die Kleinkolonie Arnsberg-Obereimer erloschen.

 

Noch immer gibt es keine neueren Brutzeitbeobachtungen aus der Medebacher Bucht.

 

Ein Fortbestand der letzten HSK-Kolonie in Buchen ist fraglich, seit im Winterhalbjahr 2003/04 50% der Altbuchen – darunter natürlich auch Horstbäume, gefällt wurden.

 

Ein Rätsel gibt uns die Kolonie Diemelsee auf. Die erst 2003 im NSG-Arm des Sees gegründete in Weiden wurde 2004 nicht wieder belegt. Lediglich 3 BP brüteten wieder in den im Wasser stehenden Weiden Knapp über dem Wasserspiegel.

 

 ·       Schwarzstorch (50%; F.-J. Stein):

Der Brutbestand des scheuen Waldvogels ist weiterhin erfreulich hoch. 2004 wurden 21 Reviere mit mindestens 15 Jungvögeln von OAG-Mitarbeitern ermittelt oder uns zugetragen. Im Vorjahr 2003 wurden zwar 23 Reviere ermittelt, doch wurden nachträglich über den neu gegründeten Arbeitskreis aus Hochsauerlandkreis, Forstämtern, Biologischer Station HSK und VNV noch mehrere Reviere über Förster benannt. Auffällig ist, dass viele Horste im Bereich der Grenzen zu den Nachbarkreisen liegen und dass es viele grenzüberschreitenden Reviere gibt. Dies liegt möglicherweise daran, dass die Waldbewirtschaftung dort weniger intensiv ist oder sich dort möglicherweise abgelegenere Waldgebiete befinden.

 

Trotz des erfreulichen Gesamtbildes gibt es jedoch auch Gefährdungen. Die sowohl im Privatwald wie auch in den Forsten der öffentlichen Hand immer intensiver werdende Forstwirtschaft mit vermehrtem Einschlag der Rotbuche ist hier der wichtigste Faktor. Störungen durch jagdliche Aktivitäten und uneinsichtige „Naturfreunde“ sowie Fotografen treten nur ganz vereinzelt auf.

 

·       Kanadagans (80%; B. Koch):

 

2004 wurden bei Kontrollen ca. 20 „brütende“ Paare festgestellt, der Gesamtbestand an Paaren ist allerdings wesentlich höher. Die Hauptverbreitung dieses Neubürgers liegt im HSK um Arnsberg-Vosswinkel (15 BP mit mind. 37 flüggen juv. Wildwald/Angelteiche/Höllinghofen; 2 BP NSG „Ruhrstau Echthausen“). Hier wurden vor rund 25 Jahren auch die ersten halbwilden Gänse um Schloss Höllinghofen gehalten. Der Herbst-/Winterbestand liegt bei ca. 280 Kanadagänsen im Ruhrtal bei Echthausen.

 

Eine Erstbrut fand am Sorpesee statt. Am 26.06.04 wurden dort 5 fast flügge juv. beobachtet.

Eine weitere Erstbrut wurde an den Baggerteichen bei Marsberg-Westheim festgestellt (1 BP mit 4 flüggen juv.). Ein BP brütete im Almetal nördl. Alme an einer kleinen Kläranlage.

 

An einem Fischteich an der Hespe wurden ebenfalls 7 juv. Kanadagänse flügge.

 

·       Nilgans (90%; B. Koch):

Für 2004 wurden insgesamt 11 Brutpaare gemeldet, von denen 3 erfolgreich brüteten und insgesamt 19 juv. flügge wurden. Die Hauptverbreitung der ursprünglich aus Afrika stammenden Art liegt im HSK noch im Ruhrtal zwischen Arnsberg-Neheim und Echthausen (Kreis Soest), doch werden auch an anderen Stellen des HSK immer mehr Paare beobachtet (Sorpesee, Diemelsee, nur im Frühjahr Hennesee, jeweils ohne Brut), so dass mit einer weiteren Ausbreitung im Sauerland in den kommenden Jahren zu rechnen ist (Erstbrut 2001, 2002 bereits 6 BP, 2003 10 BP).

 

 ·       Höckerschwan (100%; M. Hemmelskamp):

10 Brutpaare, 1 „Verlobungspaar“ sowie 1 Einzeltier wurden 2004 festgestellt (2003 10 Paare sowie weitere Einzeltiere). Wie im Vorjahr brüteten auch 2004 nur 2 von diesen BP erfolgreich (7 bzw. 4 juv.; 2003 insg. 13 juv.). Von den juv. der Viererbrut gehörten je 2 der weißen und der braunen Form an, von der anderen Brut waren alle braun gefärbt.

 

 ·       Wespenbussard (? %; E. Neuß):

 

Es wurden insgesamt 30 Reviere aus den Jahren 2003/04 bekannt. Meldungen liegen für 2004 aus 25 Gebieten vor, weiterhin mit Konzentration im Westteil des Kreises. Das entspricht wohl auch der tatsächlichen Verbreitung, doch ist hier auch die Beobachteraktivität höher. Es wurden 5 neue Reviere ermittelt. Gleichzeitig liegen aus 5 im Vorjahr ermittelten Revieren aus 2004 keine Beobachtungen vor.

 

 ·       Schwarzmilan (80%; W. Schubert):

Brutzeitbeobachtungen dieses bei uns seltenen Greifvogels liegen nur aus den Stadtgebieten Marsberg, Arnsberg und Meschede vor. Im Stadtgebiet Marsberg konnten aus dem Bereich Diemelsee sowohl das seit Jahren bekannte, bis dahin einzige BP des HSK, als auch ein neues BP nachgewiesen werden.

 

 ·       Rotmilan (50%; M. Lindner):

 

Es wurden 20 BP mit mind. 22 juv.  festgestellt, ferner 32 Revierpaare. Der nordwestliche Kreis bis Brilon wurde gut erfasst. Lediglich aus der Medebacher Bucht und dem Raum Winterberg wurden keine Bruten und Reviere gemeldet. Im NSG „Haus Wenne“ im Westkreis wurde ein Horstbaum gefällt (Koch).

 

Neben der Bruterfassung werden auch Daten von Zugtrupps und Schlafplätzen (ab August) sowie Winterbeobachtungen gesammelt, da dazu aus Deutschland kaum Wissen vorliegt. Auf dem Wegzug wurden 2004 196 Ex. beobachtet (2003: 90 Ex.), allerdings nur von wenigen Leuten.

 

Bitte weiterhin die erweiterten Kartierwünsche beachten (Horstbäume, Schlafplätze, Zug- und Winterdaten).

 

·       Baumfalke (? %; F. Schnurbus):

Brutzeitbeobachtungen gibt es aus den Stadtgebieten Arnsberg, Brilon, Marsberg und Hallenberg, wobei in den Räumen Arnsberg und Brilon aus je einem Gebiet ein balzendes Paar gemeldet wurde. Brutnachweise konnten wie in den Vorjahren nicht erbracht werden.

 

·       Wanderfalke (80%; W. Schubert):

 

Das bekannte BP an den Bruchhauser Steinen hat spät, aber wie 2003 wieder erfolgreich gebrütet. Ein Jungfalke wurde Mitte Juli beringt.

 

Im östl. Kreisgebiet wurde Mitte Juni über einem Steinbruch ein Familienverband aus 2 ad. und 3 bereits gut flugfähigen juv. beobachtet. Da die Brut nicht in diesem gut kontrollierten Steinbruch stattgefunden haben kann, wurde 2005 der Brutplatz gesucht. In ca. 1 km Entfernung vom Beobachtungsort 2004 wurde 2005 tatsächlich eine Brut gefunden. Sehr wahrscheinlich fand hier auch die Brut 2004 statt.

Es kam auch zur Besiedlung des ersten Bauwerks im HSK. Dieses Paar brütete anscheinend nicht.

 

·       Haselhuhn (B. Koch):

 

Für 2004 wurden keine Angaben über Beobachtungen oder mögliche Vorkommen der überaus heimlichen Art bekannt.

 

Eine mehrstündige „Spurensuche“ im Tiefschnee am 06.03.04 östlich Arnsberg brachte ein negatives Ergebnis.

 

Sollten dem einen oder anderen Hinweise auf mögliche Vorkommen bekannt werden, wäre die OAG dankbar für eine Mitteilung. Diese wird vertraulich behandelt, um einem „Haselhuhntourismus“ vorzubeugen.

 

 ·       Rebhuhn (30%; B. Koch):

 

Es wurde kein Brutnachweis aus dem HSK gemeldet, es liegen lediglich 3 Sichtbeobachtungen aus dem Kreisgebiet vor:

 

Raum Marsberg:

 

12 Ex. am 25.01.04 und 11 Ex. am 15.02.04 in einer Weihnachtsbaumkultur nahe des Sauerlandgrabens östlich Marsberg (Legge)

 

9 Ex. auf einem Acker SE M.-Giershagen (Giller)

 

Medebacher Bucht:

 

2 Ex. (wohl 1,1) bei M.-Dreislar (Brocke fide Schubert)

 

 ·       Wachtel (30 %; R. Götte):

Nachweise des Hühnervogels betreffen die Stadtgebiete Schmallenberg (3 Rufer), Meschede (1), Marsberg (13), Brilon (1), Hallenberg (16) und Medebach (23). Somit wurden 57 Rufer gemeldet, gegenüber 64 im Vorjahr.

 

 ·       Wachtelkönig (20%; M. Lindner):

    Es wurden nur 4 Rufer gemeldet, verteilt über die östliche Hälfte des HSK. Da sie alle nur kurze Zeit nachgewiesen wurden, kann nicht auf Bruten geschlossen werden.

 ·       Flussregenpfeifer (50%; F. Duty):

7 BP mit insgesamt 11 juv. wurden bekannt (2001 und 2002: jeweils 12-13 BP; 2003 11-14 BP). Alle Brutplätze befinden sich in Sekundärhabitaten. Von 7 weiteren Plätzen liegen Einzelbeobachtungen, in einem Fall auch der Nachweis eines Paares vor.

 

 ·       Kiebitz (90%; G. Schöllmann):

Nur noch 3 BP und 2 balzende Männchen bilden den Gesamtbestand des HSK:

 

Raum Brilon:

 

1 BP mit Brutversuch Spanplattenwerk Fa. Egger (Duty)

 

1 erfolgreiches BP Schlammteiche Brilon (Koch)

 

1,0 balzend Kläranlage Brilon (Koch)

 

Sonstiger HSK:

 

1 erfolgreiches BP + 1,0 am bekannten Brutplatz (Maisfeld) bei Schmallenberg-Felbecke

 

Erfreulich sind zwar die beiden Bruterfolge. Doch zumindest auf das Maisfeld-BP ist dies auf Glück zurückzuführen, da der Mais auf Grund des nassen Sommers langsamer wuchs als üblich. So hatte das Paar nach dem dritten Brutversuch (!) nach der Einsaat am 05.05.04 doch noch Erfolg.

 

Offensichtlich brüten nur noch ältere Paare auf Grund ihrer Brutplatztreue im HSK, so dass weiterhin mit einem Aussterben der Art in naher Zukunft gerechnet wird.

 

 ·       Bekassine (100 %; W. Schubert):

Die Art bleibt im HSK als Brutvogel ausgestorben.

 

·       Waldschnepfe (? %; B. Koch):

Von der 2003 neu aufgenommenen eindrucksvollen Limikolenart in das Kartierprogramm zeigen die in 2004 gewonnenen Daten eine weite Verbreitung im HSK. Aus 16 Gebieten liegen Beobachtungen von mind. 19 Ex. vor, überwiegend handelt es sich dabei um balzende Männchen.

 

 ·       Hohltaube (max. 35 %; F.-J. Stein):

Die Hohltaube kann, wie bereits im letzten Bericht erwähnt, bei genauer Untersuchung in allen Teilen des HSK nachgewiesen werden. Die Erfassung in 2004 erbrachte vorläufig nur 30 Reviere dieses Bewohners alter Buchenwälder und damit nur knapp die Hälfte der Vorjahreszahl. Allerdings fehlen noch Angaben von 3 Kartierern, die für 2003 insgesamt 20 Reviere meldeten.

 

Immerhin wurden 10 Brutnachweise registriert und damit nur 2 weniger als 2003.

 

·       Turteltaube (20%; E. Neuß):

Der Abwärtstrend der Turteltaube hält weiter an. 2004 konnten nur 41 Reviere ermittelt werden (51 Reviere 2001). In der Medebacher Bucht gab es bei gutem Erfassungsgrad beispielsweise 2001 36 Reviere, 2002 26 Reviere, 2003 28 und im Jahr 2004 nur noch 19 Reviere! Offensichtlich ist bei der Art der Rückgang in erster Linie auf Bejagung während des Zuges zurückzuführen und nicht, wie bei vielen anderen Arten, auf Beeinträchtigung des Lebensraumes.

 

       Reviere 2004:   5 Reviere Raum Neheim (2001 - 2003: je 3 Reviere)

 

                            0 Reviere Raum Sundern (2001:2 Reviere; 2002 u. 2003: 1)

 

                            3 Reviere Raum Meschede (2001: 3 Reviere; 2002: 2; 2003: 1)

 

                          14 Reviere Raum Marsberg-Brilon (2002: 15 Reviere; 2003: 24)

 

                          19 Reviere Medebacher Bucht (2001: 36 Reviere; 2002: 26; 2003 28)

 

 ·       Kuckuck (60%; B. Koch):

 

22 rufende Kuckucke, davon 2 verpaart, sowie 1 Brutnachweis (1 flügger juv. wird am 07.08.04 von einem Baumpieper auf der Niedersfelder Hochheide gefüttert) wurden zusammengetragen (1995: 54 Rufer, 1998 26 Rufer, 2002 16-18 Rufer, 2003 24 Rufer). Bei 11 Rufern kann man von einem festen Revier ausgehen, da die Vögel mehrfach über einen längeren Zeitraum gehört wurden. Auch bei rufenden Ex. im Juni sind feste Reviere wahrscheinlich. Da aber viele Gebiete nur einmal kontrolliert wurden, können verhörte Kuckucke dort nicht mit festem Revier eingestuft werden. Entgegen den Vorjahren gibt es erfreulicherweise wieder Nachweise aus dem Westkreis (Arnsberg-Breitenbruch, Sundern-Dörnholthausen, S.-Endorf) und aus dem höheren Sauerland (Schmallenberg-Stockhausen, Renautal bei Winterberg-Siedlinghausen, Kahler Asten bei Winterberg, W.-Altastenberg).

 

 ·       Schleiereule (40%; St. Bartholmé):

 

Außer 2 Nachweisen (1 Ex. Probsteikirche Brilon im Frühwinter 2004 (Fries) und 1 Rupfung eines Alttiers im Ruhrtal westlich Arnsberg (Neuß)) betreffen alle Meldungen das Stadtgebiet Marsberg.

 

Die dort aufgehängten Nistkästen wurden von Giller und Kuhl überprüft. Brutnachweise konnten zwar auch dort nicht erbracht werden, wo in früheren Jahren Bruten erfolgten. Es gab allerdings Hinweise auf Schleiereulen durch frische Gewölle:

 

Marsberg-Erlinghausen: Scheune Moers

 

M.-Heddinghausen: Bauernhof Bongartz

 

       Desweiteren gab es Beobachtungen von einzelnen ad.:

 

       bei M.-Meerhof: Scheune an der Kreisstraße Richtung Fürstenberg (Baumbach)

 

       bei M.-Obermarsberg: Bauernhof Nüse (Nüse)

 

Der langjährige Brutplatz im Reitstall bei M.-Leitmar, an dem zahlreiche Jungeulen ausflogen, wurde leider vernichtet, als das Gebäude abbrannte.

 

·       Steinkauz (? %; M. Lindner):

Von der Art gab es wie in den Vorjahren auch 2004 keine Nachweise aus dem Kreisgebiet.

 

 ·       Sperlingskauz (? %; M. Lindner):

Bis auf eine Meldung betreffen alle Beobachtungen den Arnsberger Wald. Endlich gelang hier für den HSK der erste Brutnachweis: Koch & Kämpfer-Lauenstein beobachteten am 29.06.04 1 BP mit 5 eben ausgeflogenen juv. im NSG „Arnsberger Wald“. Im östlichen Arnsberger Wald im Kreis Soest gab es eine weitere erfolgreiche Brut (mehrere juv. am 15.06.04, Kämpfer-Lauenstein). Darüber hinaus lagen in diesem großen Waldgebiet 4 besetzte Reviere im Westteil, davon 3 im HSK und 1 im Kreis Soest, und 1 besetztes Revier im Ostteil (Kreis Soest, Kämpfer-Lauenstein).

 

Im NSG „Hunau“ nahe des Fernsehturms, Stadtgebiet Schmallenberg, bestand ebenfalls 1 Revier (Volkmer).

 

Unbestätigte, aber glaubwürdige Hinweise durch Förster aus dem östlichen HSK weisen darauf hin, dass die Art bereits weiter im Kreis verbreitet ist, als o. g. Daten aussagen.

 

·         Raufußkauz (? %; M. Lindner):

Es wurden 2004 2 BP und 10 rufende Männchen im HSK festgestellt.

 

Auf einer Kontrollfläche von 125 km2 im Arnsberger Wald (der Großteil der Fläche liegt im Kreis Soest), die seit vielen Jahren von Lederer und Kämpfer-Lauenstein untersucht wird, wurden 1 BP (Gelege mit 3 Eiern, 2 Junge schlüpften, 1 wurde flügge) bei Bestwig-Nuttlar (HSK-Teil) und 1 Revierpaar bei Rüthen-Kneblinghausen (Kreis Soest) gefunden. Ergebnisse der Vorjahre aus dem Untersuchungsgebiet: 2001: 9 rufende Männchen mit 7 Brutnachweisen; 2002 u. 2003 keine Bruten wegen fehlender Waldmäuse.

 

Alle weiteren Daten:

 

Arnsberger Wald (östl. Hamelsberg  und „Kreuzeiche“): 2 rufende Männchen 03.04. bzw. 17.04.04 (Koch, Neuß)

 

Brilon, Altenfils: 1 rufendes Männchen 16.02.04 (Legge)

 

Altenbürener Wald: 1 rufendes Männchen 15.03.04 (Duty)

 

NW Brilon-Helminghausen: 1 Brutnachweis in Schwarzspechthöhle (Stein)

 

NSG „Hunau“ (bei Nasse Wiese, Schmallenberg): mehrmals 1 rufendes Männchen (Volkmer)

 

Hunau, Bereich Sange: mehrmals 1 rufendes Männchen (Volkmer)

 

FFH-Gebiet Glindfeld: 2 rufende Männchen auf 2 Probeflächen der ÖFS der LÖBF (Rees)

 

 ·       Uhu (90 %:M. Lindner):

 

Inzwischen sind fast alle Steinbrüche im HSK besiedelt. Es wurden zur Brutzeit 31 besetzte Reviere gefunden (2001 und 2002: je 24, 2003: 28). Von den 31 Revieren waren 5 mit Einzelvögeln und 26 mit Paaren besetzt. 17 dieser Paare brüteten und brachten 15 Junge zum Ausfliegen. Insgesamt war hinsichtlich des Bruterfolgs 2004 ein schlechtes Jahr: Bei den 14 erfolgreichen BP hatten nur 2 je 2 Junge, alle anderen nur 1 Jungvogel.

 ·       Wendehals (80%; W. Schubert): Der Wendehals ist weiterhin im HSK als Brutvogel ausgestorben. Wie 2003 gab es aber immerhin auch 2004 - anders als aus den Vorjahren - den Nachweis eines Durchzüglers.

 

 ·       Schwarzspecht (3%; J. Langanki):

 

Außer aus den Stadtgebieten Eslohe, Olsberg und Hallenberg (Kartierungslücken) wurden 59 Reviere bekannt. Sie zeigen, dass der Schwarzspecht im HSK ein häufiger und weit verbreiteter Brutvogel ist.

 

·       Grünspecht (60%, E. Neuß):

Es wurde eine neue Höchstzahl von 37 Revieren ermittelt, die weiterhin eine starke Ausbreitung der Art zeigt. Im Großraum Arnsberg erfolgte mehr als eine Verdopplung der Reviere, einzig in der Medebacher Bucht sank die Zahl der registrierten Reviere von 6 im Vorjahr auf 3 2004. Erstmals wurden 2 Brutnachweise gemeldet; die Bruten fanden in Rotbuche bzw. Bruchweide statt.

Abzuwarten bleibt, wie sich der schneereiche Winter 2004/05 besonders in den höheren Lagen auf die HSK-Population auswirkt.

 

Reviere 2002:

18 Reviere Raum Neheim-Hüsten (2001: 11-12 Reviere; 2002: 5; 2003: 11)

 

  6 Reviere Raum Meschede (2001 u. 2002: 3 Reviere; 2003: 1)

 

  5 Reviere Raum Sundern (2001: 5 Reviere; 2002: 2; 2003: 3)

 

  4 Reviere Raum Medebach (2001: 0 Nachweise; 2002: 5; 2003: 6)

 

  5 Reviere Raum Marsberg-Brilon (2003: 3 Reviere; Vorjahre keine Nachweise)

 

 ·       Grauspecht (15%; E. Neuß):

 

Im zweiten Jahr der Erfassung der Art durch die OAG wurden 53 Reviere im gesamten HSK gemeldet (2003: 35 Reviere). Daten fehlen jedoch für 2004 aus den Stadtgebieten Eslohe, Winterberg und Schmallenberg.

 

 

 

·       Mittelspecht (40%; V. Falkenstein):

43 Reviere wurden im FFH-Gebiet Luerwald auf 2600 ha Waldfläche ermittelt. Die höchste Konzentration: 14 Reviere auf 145 ha Waldfläche (ÖFS-Referenzfläche) (König, Oriwall)

 

Darüber hinaus wurden aus 10 Gebieten 13 Reviere bekannt.

 

 ·       Kleinspecht (20%; W. Wilkens):

47 Reviere (2000: 12 Reviere, 2001: 28, 2002: 21; 2003: 39) aus dem gesamten Kreisgebiet wurden gemeldet. Auf einer 145 ha großen ÖFS-Referenzfläche im FFH-Gebiet „Luerwald“ wurden 5 Reviere kartiert (König, Oriwall).

 

 ·       Eisvogel (50%; E. Neuß):

 

Es wurden 9 BP und 10 Bereiche mit Brutzeitbeobachtungen gemeldet (2001: 17 BP/8 mögliche Reviere; 2002: 12 BP/10 mögl. Rev.; 2003: 7/7 mögl. Rev.). Auch 2004 sind viele geeignete Bruthabitate nicht kontrolliert worden.

 

·       Heidelerche (70%; B. Gräf):

Da der Artbearbeiterin trotz mehrfachen Nachhakens keine Daten aus der Medebacher Bucht gemeldet wurden, wo die HSK-Hauptverbreitung der Art liegt, können hier keine fundierten Angaben zum Vorkommen der Art für das Jahr 2004 gemacht werden.

 

 ·       Uferschwalbe (90%; B. Koch):

Mit lediglich 131-136 Brutpaaren war 2004 das schlechteste Jahr seit langem und übertraf somit sogar das Negativjahr 2003. Ein mittleres Ruhrhochwasser Ende Mai zerstörte die Erstbruten der meisten Uferschwalben dort. Erst Mitte Juni begannen die Schwalben mit einer Nachbrut.

 

Die 4 besiedelten Kolonien im Überblick:

 

Kolonie Lehmsteilwand bei Arnsberg-Bachum:

60 beflogene Röhren (2000: 549-650 BP, 2001: 272 BP, 2002: 234 BP; 2003: 120 BP)

 

Kolonie Arnsberg-Vosswinkel an der Kreisgrenze:

 

61-63 beflogene Röhren (2000: 57 BP, 2001 und 2002: je 28BP; 2003: 31 BP)

 

Kolonie Bieberbach bei Arnsberg-Holzen/ Bremke:

6-8 beflogene Röhren (2000: 11 BP, 2001 und 2002: je ca. 10 BP; 2003: 1 BP)

 

Kolonie Arnsberg-Bruchhausen, Firmengelände Degussa/ Perstop:

4-5 Brutpaare (2000: 3-4 BP, 2001: ca. 5 BP, 2002: 7 BP; 2003: 1 BP)

 

An weiteren Stellen, wo in den Vorjahren Uferschwalben zur Brutzeit beobachtet wurden bzw. brüteten, gelangen keine Nachweise.

 

 ·       Wiesenpieper (50% Medebacher Bucht; H. Legge):

2004 wurden kreisweit 91 Reviere/BP festgestellt, wobei aus einigen Gebieten, wo in den zurückliegenden Jahren Wiesenpieperdaten erhoben wurden, keine Daten bekannt wurden. In einigen Wiesengebieten ist die Anzahl der brütenden Wiesenpieper gegenüber den letzten Jahren rückläufig, noch immer ist die Datenlage aber noch so lückig, dass daraus für die letzten Jahre kein allgemeiner Trend für den HSK abgeleitet werden kann.

 

 ·       Schafstelze (? %; B. Koch):

Wie bereits 2003 konnten – nach jahrelanger Abwesenheit zur Brutzeit - in der südlichen Feldflur von Marsberg-Meerhof 2 Bruten nachgewiesen werden, interessanterweise wieder an fast denselben Stellen. Wie im Vorjahr wurden die Brutplätze erst ab Mitte Juni belegt, was für eine Umsiedlung aus anderen Gebieten spricht. Beide BP führten Mitte Juli flügge Junge.

 

Bei Arnsberg (2003 1 wahrscheinliches BP) wurde die Art zur Brutzeit nicht mehr beobachtet.

 

 ·       Braunkehlchen (98%; F. Schnurbus): Bruten wie in den Vorjahren bis auf 2 Ausnahmen (Stadtgebiete Sundern (?) und Winterberg) nur noch in der Medebacher Bucht, insgesamt 61  Reviere im HSK (2000: 54 Reviere, 2001: 61 Reviere, 2002: 57 Reviere; 2003: 50Reviere) sowie 9 Reviere im dem Medebacher Raum angrenzenden Hessen (2000: 11 Reviere, 2001: 12 Reviere, 2002 16 Reviere; 2003: 15 Reviere). Obwohl damit der Gesamtbestand gegenüber den Vorjahren erfreulich stabil bleibt, darf nicht vergessen werden, dass sich die Braunkehlchenbruten nur noch auf wenige Gebiete konzentrieren und sich aus vielen Flächen zurückgezogen haben.

 

Die 2003 registrierten Reviere aus 2 Feuchtwiesen im Briloner Raum blieben 2004 verwaist.

 

 ·       Schwarzkehlchen (? %; F. Schnurbus):

Nach dem dritten Jahr in Folge war die Art im Hillebachtal östlich Winterberg-Hildfeld abwesend. Dafür gelang in einem neuen Gebiet 1 Brutnachweis: im NSG „Hamorsbruch“ zwischen Meschede und Warstein.

 

 ·       Gartenrotschwanz (10%; E. Neuß):

Mit 15 Revieren/Brutnachweisen sowie 4 einmaligen Brutzeitbeobachtungen ohne Revierverhalten ist die Zahl der Beobachtungen wieder ansteigend, nach einem langjährigen Negativtrend. Die Bruten bzw. Reviere betreffen die Stadtgebiete Arnsberg, Bestwig, Meschede, Brilon und Marsberg, die 4 Brutzeitbeobachtungen die Städte Olsberg, Schmallenberg und Brilon.

 

 ·       Ringdrossel (? %; B. Koch):

Wie im Vorjahr konnten auch 2004 an den vormaligen Brutplätzen bei Winterberg-Altastenberg im Mai keine Ringdrosseln beobachtet oder gehört werden. Von anderen Gebieten gibt es aus der Brutzeit keine Nachweise. Damit scheint die kurze Tradition einer kleinen, stabilen sauerländischen Brutpopulation bereits wieder beendet zu sein.

 

 ·       Feldschwirl (? %; F. Schnurbus):

 

Obwohl es sich wie in den Vorjahren bei Feldschwirlnachweisen v. a. um Zufallsbeobachtungen handelt, ist doch für 2004 ein völliges Fehlen von Daten aus den Stadtgebieten Medebach, Winterberg und Arnsberg auffällig. Von den Baggerseen bei Marsberg-Westheim, wo schon in den Vorjahren ein starker Rückgang festgestellt wurde, gibt es 2004 keinen einzigen Nachweis.

 

Insgesamt wurden nur 14 Stellen mit singenden Männchen gemeldet (2002: 17 Reviere; 2003: 21 Reviere).

 

 ·       Schlagschwirl (? %; H. König):

Keine Nachweise der Art aus 2004.

 

 ·       Raubwürger (60%; F.-J. Stein):

 

Nach einem mäßigen Vorjahr mit einem Bestand von 33 Revieren konnte 2004 wieder ein guter Wert mit 39 möglichen, wahrscheinlichen und sicheren Brutgebieten erbracht werden. Wieder ist jedoch der hohe Anteil von nur 15 „möglichen Revieren“ zu berücksichtigen und der sehr niedrige Wert von nur 13 nachgewiesenen Jungvögeln. Offensichtlich schritten viele anwesende Paare nicht zur Brut bzw. brüteten nicht erfolgreich.

 

Erwähnenswert ist die Tatsache, dass immer noch neue Brutgebiete ermittelt wurden. 2004 waren das 10 neue; die Zahl der seit 1995 ermittelten Gebiete stieg damit auf 106. Die neu nachgewiesenen Reviere liegen überwiegend westlich des Altkreises Brilon und deuten auf eine leichte Ausdehnung der Brutverbreitung in diese Richtung hin. Die Bestandserhebungen untermauern die bisherige Annahme des Wechsels bzw. der häufigen Verlagerung der Brutgebiete.

 

 Raubwürger-Winterreviere (60%; W. Schubert):

 

Der Raubwürger ist erfreulicherweise nach wie vor auch im Winter in einer Reihe von Stadtgebieten anzutreffen.. In den Vorjahren zeigte die Entwicklung des Sommerbestandes eine eindeutige Konzentration auf den Altkreis Brilon. Der Westkreis war weitgehend geräumt. Dieses Bild wandelte sich im Winter 2003/04 (s.o.). Auch im Winter konnten im westlichen HSK wieder einige Beobachtungen gemacht werden. Insgesamt scheint zwar das Bild der Winterverbreitung weiterhin unverändert, die Datenlage ist jedoch dünner geworden. Ob dies an der Kartiertätigkeit liegt oder wirklich ein Trend ist, werden die folgenden Jahre zeigen.

 

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass insgesamt 10 Winterreviere, 9 wahrscheinliche Winterreviere und 12 einzelne Raubwürger (einmalig beobachtet) ermittelt wurden (Winterhalbjahr 2002/03 43 Bereiche mit Nachweisen).

 

·       Dohle (80%; R. Götte):

Der Bestandstrend der Dohle verläuft im HSK weiter positiv. In Brilon brüteten 2004 38 Paare.

 

Stadtgebiet Arnsberg: Neheimer Probsteikirche 5-7 BP: Gebäude der Bezirksregierung
7-8 BP; Schloss Höllinghofen 3 BP; aus Hüsten gab es jedoch keine sicheren Brutnachweise mehr.

 

Auch aus Meschede und Marsberg gibt es Brutzeitbeobachtungen: 1,1 am 25.04.04 bei M.-Heinrichstal und 1,1 zweimal im Mai über Marsberg und M.-Erlinghausen.

 

 ·       Kolkrabe (30%; W. Schubert):

Beobachtungen von Kolkraben liegen wieder aus allen Stadtgebieten des HSK vor, mit Ausnahme der Gemeinde Eslohe (geringe Kartierertätigkeit). Man kann daher von der Besiedlung des gesamten HSK ausgehen. Insgesamt konnten 2004 7 Brutnachweise erbracht werden (2001: 8 Bruten; 2002: 6 Bruten; 2003: 8 Bruten). Weitere Beobachtungen lassen darauf schließen, dass es darüber hinaus mindestens 7-8 Verlobungspaare gibt, die wohl in den kommenden Jahren als Brutpaare hinzu kommen. Insgesamt dürfte die Paarzahl heute schon beträchtlich über der Zahl 7 liegen. Auf Grund der Größe des Kreises und des Waldanteils von 57 % wäre es jedoch nur mit einem hohen Kartieraufwand bzw. mehr Kartierern möglich, hierbei zu annähernd genauen Zahlen zu kommen.

 

 ·       Zippammer (90%; F.-J. Stein):

Nachdem im Berichtsjahr 2003 die Neubesiedlung bzw. der Erstnachweis der Besiedlung von 2 weiteren Steinbrüchen in der Nähe des bekannten Brutplatzes „Steinbruch I“ erbracht werden konnte, wurden auch 2004 Reviere in diesen 3 Steinbrüchen festgestellt.

 

Im Steinbruch I gelang ein Brutnachweis mit mindestens 1 flüggem juv. Außerdem konnte in diesem seit 1991 besiedelten Bruch ein zweites mögliches Revier ermittelt werden. Beigefügt ist eine Zusammenstellung des Brutbestandes der Zippammer im HSK von 1999 bis 2004.

 

 ·       Rohrammer (80%; B. Koch):

Nach dem starken Abwärtstrend der Art in den 1990er Jahren (1989/90 40-50BP) bleibt der HSK-Bestand auch 2004 auf niedrigem Niveau relativ stabil. 19 Brutpaare bzw. singende Männchen verteilen sich auf 12 Brutplätze (2000: 20 BP bei 14 Brutplätzen, 2001: 20 Brutpaare bzw. Reviere bei 13 Brutplätzen, 2002 19 BP bei 11 Brutplätzen; 20-22 BP bei 12 Brutplätzen).

 

 ·       Grauammer (90%; B. Koch):

 

Seit einschließlich 1998 im HSK ausgestorben.

 

                                                                                     Zusammengestellt von H. Legge