2000-OAG

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Ergebnisse der Bestandsaufnahmen genauer erfasster Arten für das Jahr 2000

Zwergtaucher (Erfassungsgrad: 100 %):

Nachdem die Art 1999 nicht im Sauerland gebrütet hat, konnten in 2000 wieder 3 BP festgestellt werden:

* 1 BP mit 2 flüggen juv. Artenschutzteich Kreisgrenze bei Arnsberg-Vosswinkel (Biotopverbesserung durch starke Baum- und Gebüschentfernung durch den VNV)

* 2 BP Ruhrstau Arnsberg-Hüsten (1 BP mit 4 flüggen juv.; 1 Paar brütend, Bruterfolg unbekannt); in diesem Bereich 1999 keine Bruten, nachdem Brutbäume entfernt wurden.

 

Graureiher (80%):

Es gibt keine nennenswerten Bestandsveränderungen gegenüber dem Vorjahr. Allerdings wurden 3 Kolonien mit insgesamt 20 erfolgreichen BP neu gegründet; eine weitere Kolonie mit 2 erfolgreichen BP bestand eventuell schon 1999, wurde aber erst jetzt entdeckt. Somit beläuft sich der Brutbestand HSK-weit auf 12 Kolonien und eine (wohl erfolglose) Einzelbrut; insgesamt brüteten 145 BP erfolgreich, II mehr als im Vorjahr. Im Ruhrtal, in den Räumen Alme und Sorpesee sowie im Dreisbach und Aatal (beide in der Medebacher Bucht) werden noch weitere Kolonien vermutet.

Die 12 BP zählende Kolonie Marsberg-Rennufer wurde während der Brutzeit durch Holzeinschlag vollständig zerstört (s. auch IRRGEISTER 2/2000 S.46)!

 

Schwarzstorch (30%):

Die Brutbestandsentwicklung des Schwarzstorches ist weiterhin positiv. Im Jahr 2000 konnte mit mindestens 15 Revieren ein neuer Höchststand erreicht werden, wobei 2 Bruten im Grenzbereich auf Gebiet des Kreises Soest nicht mitgezählt wurden. Im Gegensatz zu vielen anderen Vogelarten ist der Waldstorch über den gesamten Hochsauerlandkreis verbreitet. 2000 konnten 16 Jungvögel nachgewiesen werden. Auch diese Anzahl wurde bisher noch nie erreicht.

 

Schwarzmilan (?): 

Der langjährige Brutplatz bei Marsberg-Padberg war in 2000 nicht besetzt. Brutzeitbeobachtungen liegen aus verschiedenen Teilen des HSK vor:

* Schmallenberg-Ebbinghof (Einzelbeobachtung)

* Schmallenberg-Oberbemdorf (Einzelbeobachtung)

* Kreisgrenze bei Wünnenberg-Bleiwäsche (Einzelbeobachtung)

* Titelberg bei Medebach (wohl Brutversuch mit ungeklärtem Ausgang)

 

Rotmilan (?):

Im Raum Sundern / Arnsberg wurde die Art flächendeckend kartiert, ferner die MTB Schmallenberg und Marsberg. Außerdem liegen Einzelnachweise von Brut- und Revierpaaren vor. Insgesamt wurden 16 Revierpaare sowie 10 Bp mit mindestens l4juv. nachgewiesen.

 

Wanderfalke (100%):

Wie in den Vorjahren bestehen 2 Reviere, eine erfolgreiche Brut fand jedoch nicht statt, da beide Reviere vom Uhu besetzt waren. Im Steinbruch 1 war ein Falkenpaar zunächst anwesend; nachdem im Verlauf der Brutzeit deren Brutnische jedoch vom Uhu besetzt wurde, war nur noch 1 ad. Wanderfalke präsent. An den Bruchhauser Steinen war das ganze Jahr über ein Falkenpaar zu beobachten. Siehe Artikel in IRRGEISTERN 1/2000.

 

Rebhuhn (70-80%):

Vorkommen in den Gebieten Medebach, Marsberg und im Ruhrtal um Arnsberg-Vosswinkel.

* Ruhrtal bei Arnsberg-Vosswinkel auch in 2000 nur noch 1 BP mit 3 flüggen juv.

Im Spätherbst 2000 verschwand das Brutweibchen aus der kleinen Kette, und im Dez./ Jan. 2000/01 konnte die Kette nicht mehr nachgewiesen werden. Mit einem Erlöschen des Brutplatzes ist zu rechnen.

* Marsberg: 2 Brutzeitbeobachtungen von jeweils 1,1 Ex. westl. Marsberg-Erlinghausen und im Sauerlandgraben nordöstl. Marsberg* ,,Vogelschutzgebiet Medebacher Bucht": intensive Kartierung der Art im Rahmen einer Diplomarbeit mit folgenden Ergebnissen:

9 Einzeltiere 18 BP ohne Bruterfolg 

15 BP mit Bruterfolg (ca. 83juv.)

 

Wachtel (50%):

Für 2000 deutlich mehr Meldungen, auch weil die Medebacher Bucht. (hier 74 Rufer) intensiv erfasst wurde. Weitere Ergebnisse von genau abgrenzbaren Flächen:

* 11 Rufer auf ca. 400 X 400 m Feldflur westl. Hesperinghausen östl. Marsberg

* 8 Rufer auf ca. 40 ha ,,Auf dem Hamm" bei Brilon Madfeld

* 8 Rufer Homböhl, Medebacher Bucht

 

Wachtelkönig (?):

In 2000 13 Rufer verteilt über den gesamten HSK gegenüber 8 Rufern lediglich aus dem Stadtgebiet Arnsberg im Jahr 1999. Von den 13 Rufern wurden 6 einmal verhört, 3 Rufer 7-8 Tage lang und 4 länger als 8 Tage.

Habitate: 4 Ex. Mähwiese, 3 Ex. Gerstenfeld, 2 Ex. Ackerbrache, 2 Ex. Mischgebiet, 1 Ex. Laubholzaufforstung, 1 Ex. Weihnachtsbaumkultur

 

Flussregenpfeifer (50%):

10 BP mit mindestens 1 juv. Im unteren Ruhrtal gibt es eindeutig seit einigen Jahren einen Abwärtstrend, da sich einige ehemalige Bruthabitate negativ entwickeln. Ansonsten scheint der Brutbestand ähnlich den Vorjahren zu sein.

Kiebitz (95%):

Für 2000 wurden 7-8 Paare aus 3 Gebieten gemeldet, sämtlich ohne Bruterfolg:

* Gebiet um Schlammteiche Brilon: wenn überhaupt 1 BP (im Vorjahr noch 4 BP im Stadtgebiet Brilon)

* Fredeburg-Arpe: 3 Paare, davon 2 Gelegefunde

* Rolandsbogen bei Arnsberg-Neheim: 3 Paare (zu vor aus dem Kreis Soest abgewandert)

Es scheint lediglich eine Frage der Zeit zu sein, bis die Art ganz aus dem HSK als Brutvogel verschwunden ist.

 

Bekassine (100 %):

Nur eine Brutzeitbeobachtung: 2 Ex. ,,Horen" bei Medebach. Ansonsten ist die Art nur noch außerhalb der Brutzeit als Gast zu beobachten.

 

Turteltaube (Medebacher Bucht 50%, ansonsten 30 %):

Eine ähnliche Datenmenge wie aus 1999 ergab für 200057 Reviere.

 

Kuckuck (40%):

28 Rufer wurden gemeldet. Aus dem höheren Sauerland ist ein eindeutiger Bestandsrückgang zu vermelden; auch aus dem westlichen Kreisgebiet Raum Sundern) gibt es fast keine Meldungen mehr.

Ein Presseaufruf mit der Bitte, rufende Kuckucke zu melden, wurde leider nur im Marsberger Raum verbreitet.

Es gelang der erste Nachweis eines erbrüteten Jungkuckucks seit Jahren im HSK: 1 juv. wird Anfang Juli von einem ,,viel kleineren Singvogel" auf einer Terrasse in Olsberg-Elleringhausen gefüttert.

 

Schleiereule (30%):

Nur 2 BP (Marsberg-Giershagen mit 3 juv. und Menden-Bremke mit 2juv., beide in Nistkasten) sowie 1 Sichtbeobachtung (Straße Wünnenberg-Bleiwäsche nach Brilon-Madfeld) wurden gemeldet. Im Marsberger und Briloner Raum werden ab Herbst 2000 Nistkästen in geeigneten Gebäuden angebracht.

Steinkauz (?):

Seit mehreren Jahren Pause wurden in früheren Brutgebieten (Sundern-Amecke und Teilen des Ruhrtals bei Arnsberg) sowie bei Marsberg-Essentho und M.-Oesdorf Kontrollen mittels Klangattrappe mit negativem Ergebnis durchgeführt.

 

Sperlingskauz (?):

Erstnachweis der Art im HSK. Am 27.3. und 6.4.00 antwortet 1 Ex. auf Rufimitation aus einem Fichten Lärchen-Stangeriholz im NSG ,,Arnsberger Wald", eine weitere Kontrolle Mitte Mai verlief negativ (KÄMPFER-LAUENSTEIN). Bei Rüthen, Kreis Soest, ein Erst-Brutnachweis (ABU).

Uhu (90%):

2000 war im HSK wie in Deutschland fast überall ein schlechtes Uhujahr (Gründe unklar): Viele Uhupaare brüteten nicht oder gaben ihre Brut auf. 16 BP und 2 Reviere wurden im HSK nachgewiesen, ein weiteres Revier war kurzzeitig besetzt (Ende Feb.- Anfang März 1 Ex. balzend).

Insgesamt wurden 1 8juv. flügge (4 X 1 juv., 2 X 2 juv. und 2 X 3 juv.); 7 Paare brüteten gar nicht oder verloren ihr Gelege; mmd. 3 geschlüpfte juv. verschwanden nach dem Schlupf; 2 Bruten gingen durch Steinbrucharbeiten verloren (1 X Brutwand gesprengt; 2juv. verschwanden kurz nach Wiederaufnahme des Betriebs); 1 juv. wurde flugunfähig von Jugendlichen aufgenommen und später von der Greifvogelstation Essentho ausgewildert.

Besonderheiten: 

* 1 Ex. am 22.6. krank in einem Hausgarten in Arnsberg. Es verstarb trotz tierärztlicher Behandlung am 26.6. an Vergiftung (vermutlich vergiftete Mäuse oder Ratten gefressen) (NEUß, LIDNER)

* 1 Totfund eines ad. Ex. auf der Möhnestraße bei Brilon-Wülfte (KOCH, FRUHEN); Uhus fressen überfahrene Tiere von Straßen oder Schienen

Wendehals (80%):

Der Wendehals muss weiterhin im HSK als ausgestorben gelten. Kontrollen im Raum Marsberg und Rücklagen bei externen Kartierern brachten keine Nachweise. Auch der Einsatz der Klangattrappe in der Medebacher Bucht war erfolglos. Lediglich bei Hallenberg-Hesborn liegt ein August-Datum eines rufenden Exemplars aus einem geeigneten Habitat vor.

 

Mittelspecht (40 %):

Im Lüerwald wurden insgesamt 41 Brutpaare gezählt, von denen 26 im HSK brüten. Im Arnsberger Wald erfolgte in 2000 eine Mittelspechterhebung durch KÄMPER-LAUENSTEIN, so dass von dort mehr Nachweise (4 Reviere) als aus den Vorjahren vorliegen. Insgesamt wurden für den 145K 30 BP 3 wahrscheinliche BP und 2 Einzelex. gemeldet.

 

Kleinspecht (10-20%):

12 gemeldete Reviere, darunter 2 Brutnachweise, aus den Stadtgebieten Arnsberg, Medebach und Meschede.

 

Eisvogel (50%):

Insgesamt liegen 17 Brutnachweise vor, von denen mindestens 7 BP erfolgreich mit bis zu 3 Gelegen brüteten; außerdem wurden 7 mögliche BP gemeldet. Durch milde Winter dürfte für die Art ein Aufwärtstrend bestehen. Viele Bäche wurden nicht erfasst.

 

Uferschwalbe (90%):

5 Kolonien im HSK mit erfreulichen Bestandszählen:

* Kolonie Lehmsteilwand bei Arnsberg-Bachum: 549-650 BP (1999: ,,nur" 370-380 BP) Eine Fernglasauszählung durch Koch vom nördlichen Ruhrrufer aus ca. 150 m Entfernung ergab mind. 549 BP eine Einzelröhrenzählung durch BUNZEL-DRÜKE vor der Kolonie sogar fast 650 BP Zur Störungsproblematik an dieser größten Kolonie in NRW, die sich noch dazu an einem natürlichen Standort befindet, 5. Artikel in IRRGEISTER 1/2001 S.4/5.

* Kolonie Arnsberg-Bruchhausen. Firmengelände Degussa: 3-4 BP

* Kolonie Arnsberg-Niedereimer: nur 2-3 BP wegen fehlender Brutmöglichkeiten in Spanhaufen, da den Holzspänen - anders als im Vorjahr - die Verdichtung fehlte; jedoch ca. 40 Ex. anwesend

* Kolonie Arnsberg-Vosswinkel an der Kreisgrenze (NEU): 57 Brutpaare

* Kolonie Bieberbach bei Arnsberg-Holzen/ Bremke (NEU): 11 BP (in diesem Bereich bereits vor Jahren einzelne BP aber nie in dieser Anzahl)

 

Wiesenpieper (?):

Der Wiesenpieper wurde 2000 neu in die Liste der zu meldenden Arten aufgenommen. Genaue Angaben zum Bestandstrend können darum nicht gegeben werden. Sicher ist aber, dass die Art in den letzten Jahren/Jahrzehnten deutlich zurückging. Dies ist für die Medebacher Bucht und den Großraum Arnsberg belegt. Zufallsdaten von insgesamt ca. 24 BP sowie 3 Brutzeitbeobachtungen einzelner Ex. liegen aus den Stadtgebieten Brilon, Olsberg, Arnsberg und Sundern vor; 4 in den letzten Jahren aufgegebene Brutplätze mit ehemaligen Beständen von 11 - 17 BP sind bekannt.

Zusätzliche Angaben zu genauer untersuchten, abgrenzbaren Gebieten:

2000: 45 Reviere/ BP Medebacher Bucht (davon 35 sichere BP) sowie 10 BP auf der Winterberger Hochfläche

2000: ca. 10 BP NSG ."Hemmeker Bruch" bei Brilon-Madfeld

1999:10-12 BP beantragtes NSG ."Auf dem Bruch" westl. Marsberg-Essentho

1996: 37 BP NSG ."Neuer Hagen" (Hochheide bei Olsberg-Niedersfeld); dort 196564 BP; 196661 BP; 1986 17 BP1

Ausblick: Besonders der Großraum Brilon sollte in Zukunft genauer auf Wiesenpieper untersucht werden.

 

Heidelerche (?):

Umfassende Kontrollen in der Medebacher Bucht erbrachten dort 2 - 3 sichere Reviere sowie 4 - 6 mögliche Reviere. Eine Reaktion auf Klangattrappe ist äußerst selten, HÖLKER hält noch 3 - 5 weitere Reviere in der Medebacher Bucht für möglich.

 

Braunkehlchen (90%):

Bruten bis auf 4 Ausnahmen nur noch in der Medebacher Bucht, insgesamt 55 Reviere im HSK (1999: 49 Reviere) sowie 11 Reviere im dem Medebacher Raum angrenzenden Hessen (1999: 8 Reviere).

 

Gartenrotschwanz (20%):

11 Brutreviere und 4 Brutnachweise, des weiteren 3 mögliche Reviere sowie Negativkontrollen in der Umgebung von 4 Dörfern.

 

Ringdrossel (?):

Nachdem dies schon zuvor vermutet wurde, ist nun sicher, dass die sauerländischen Brutvögel der Unterart T. torquatus alpestris angehören. Bruthinweise:

* Winterberg-Altastenberg

18.6.00:1,0 ,,alpestris"  Gesang auf 30 m + evtl. 1 flügges Juv. am bekannten Brutplatz 14.7.00: 0,1 auf einer Wiese nahe des Brutplatzes 1

* Winterberg-Niedersfeld

Gesang im Mai, weitere Beobachtungen fehlen.

 

Raubwürger (80%):

2000 konnten 42 Brutreviere (Brutnachweise, wahrscheinliche und mögliche Brutpaare) des Raubwürgers im Hochsauerlandkreis nachgewiesen wer den. Dies bedeutet den höchsten Stand in den letzten 6 Jahren der Erfassung durch die OAG, obwohl alle Nachweise außerhalb der Kreisgrenzen nicht mit aufgenommen wurden. Das bisher höchste Ergebnis von 1999 mit 36 Revieren, welches sich durch die Daten von Duty nachträglich erhöhte, wurde trotzdem noch übertroffen.

Neben der Medebacher Bucht mit 21 Revieren zeigt sich immer mehr die hohe Bedeutung des Briloner und Marsberger Stadtgebietes. 15 Paare brüten rund um die Briloner Hochfläche. Die anderen Brutreviere verteilen sich auf Olsberg (2), Meschede (1), Schmallenberg (2) und Winterberg (1).

Die Anzahl der Jungvögel ist mit 20 dafür recht gering und erreicht den Wert des Vorjahres bei weitem nicht. Dieser Wert ist zwar auch immer stark von der Kartierungsintensität abhängig, jedoch deutet er auf einen geringen Bruterfolg hin. Ebenfalls durch nachträgliche Daten ist 1999 jetzt das Rekordjahr bei den Jungvögeln mit nachgewiesenen 37 Exemplaren.

 

Raubwürger-Winterreviere (50%?):

Bis auf 2 Ausnahmen beschränken sich die Winterreviere auf den Raum Brilon-Marsberg und die Medebacher Bucht. In den Jahren 1980-1990 waren die Winterreviere noch relativ gleichmäßig über den 145K verteilt. Dies lässt die Aussage zu, dass die landwirtschaftlichen Flächen inzwischen überwiegend so unattraktiv für die deutschlandweit vom Aussterben bedrohte Art geworden sind, dass sie selbst als Winterreviere nicht mehr genutzt werden, geschweige denn als Brutlebensraum.

 

Dohle (100%):

In Brilon liegt der Bestand bei 32 BP (23 Brutnachweise und 9 mal Brutverdacht).

Erstmals seit 20 Jahren gibt es wieder Bruten außerhalb Brilons im Stadtgebiet Arnsberg:

* Gelbe Schule in Arnsberg-Hüsten: 4-5 BP (Brutnachweis)

* Arnsberg, Regierung: 2 BP (davon 1 Brutnachweis mit 2 Juv.>

 

Zippammer:

Auch im Jahr 2000 konnte ein Brutnachweis im Steinbruch bei Brilon erbracht werden. Auf Betreiben des VNV wurde der Bruch nun als geplantes Naturschutzgebiet in den Entwurf des entsprechen den Landschaftsplanes übernommen.

 

Rohrammer (80%):

Es wurden wie im Vorjahr 14 Brutplätze mit 20 BP ermittelt, wobei 5 Brutplätze aus 1999 nicht mehr besetzt waren; aus der Medebacher Bucht wurden bisher unbekannte Vorkommen gemeldet. Im Ruhrtal ist der Bestand offenbar rückläufig.

 

Grauammer:

Seit einschließlich 1998 im HSK ausgestorben.

 

Kolkrabe:

Der Kolkrabe ist in den HSK zurückgekehrt! Neben einem direkten Brutnachweis (Arnsberger Wald, KÄMPFR-LAUENSTEIN) gibt es Reviermeldungen und Einzelbeobachtungen aus dem gesamten Kreisgebiet. Wahrscheinlich gibt es weitere Bruten. Eine Abschätzung der Population ist auf Grund geringer gezielter Suche derzeit jedoch nicht möglich.