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Erstes Wolfsgebiet in NRW

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PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | Nr. 65/18 | 01. Oktober 2018

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NABU begrüßt Ausweisung des ersten Wolfsgebietes in Nordrhein-Westfalen 

Unterstützung für Präventionsmaßnahmen wichtiges Signal für Weidetierhalter | Tipps für das richtige Verhalten bei unerwarteten Wolfsbegegnungen ___________________________________________________________ 

Düsseldorf – Bisher galt NRW als Wolfserwartungsland. Seit heute hat Nordrhein-Westfalen nun das erste Wolfsgebiet, das Teile des Kreises Wesel, Kleve, Borken und Recklinghausen sowie der Städte Bottrop und Oberhausen umfasst. „Der NABU begrüßt die zügige Ausweisung des Wolfsgebietes in Nordrhein-Westfalen“, erklärte dazu Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Dies sei ein wichtiges Signal für Weidetierhalter in der Wolfsregion. Sie haben so jetzt doch die Möglichkeit, aber auch die Pflicht, ihre Tiere mit vom Land geförderten Herdenschutzmaßnahmen vor Übergriffen durch den Wolf zu bewahren. 

 

Denn nur diese Unterstützung des Landes und die transparente Aufklärung über alle Risse in einer Region, die nun auf der neuen Homepage des Landes zum Wolf ebenfalls zeitnah zu finden sein werden, schaffe die Voraussetzung für eine weitere Akzeptanz für die Rückkehr des Wolfes. „Hier lässt sich dann zukünftig auch deutlich nachvollziehen, welche Risse tatsächlich auf Kosten des Wolfes gehen“, so Tumbrinck weiter. Denn noch lange nicht jeder Riss sei dem Wolf zuzuschreiben. Kritisch bewerte der NABU die Beschränkung der Finanzierung präventiver Herdenschutzmaßnahmen zunächst auf Schaf- und Ziegenhalter sowie Wildgehege. Präventiver Herdenschutz müsse für alle Weidetierhalter uneingeschränkt möglich sein.

 

Mit Blick auf die Ängste der Bevölkerung vor dem Wolf im ersten nordrhein-westfälischen Wolfsgebiet, ruft Katharina Stenglein, Leiterin des Wolfprojektes des NABU NRW, noch einmal zur Besonnenheit auf. Begegnungen mit dem Wolf seien eher unwahrscheinlich. Sollte es doch einmal zu einer unerwarteten Begegnung kommen, sollte man nicht weglaufen, sondern stehen bleiben und dem Wolf die Möglichkeit geben, sich zurückzuziehen. Umgekehrt könne auch der Mensch, den Abstand zum Wolf durch langsames Zurückziehen vergrößern. Dabei sollte man den Wolf im Blick behalten. Auf keinen Fall sollte man die Tiere anlocken, versuchen anzufassen oder verfolgen. Stenglein: „Hundehalter müssten sich allerdings etwas stärker umgewöhnen. Sie sollten in ausgewiesenen Wolfsgebieten ihr Tiere nun grundsätzlich an der Leine führen.“

 

Mehr zu den aktuellen Infos rund um den Wolf in Nordrhein-Westfalen findet man auch nach wie vor auf der Homepage des Landesfachausschusses Wolf im NABU NRW: https://www.nrw-wolf.de/

 

Weitere Infos zum NABU NRW-Bildungsprojekt Wolf unter: https://nrw.nabu.de/wolfsprojekt

Für Rückfragen:

Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW, mobil: 0171 3867379 

Thomas Pusch, Sprecher LFA Wolf im NABU NRW, mobil: 0170 2158624

Gudrun Maxam, Sprecherin LFA Wolf im NABU NRW, mobil: 0151 236 58 336

Katharina Stenglein, Projektleiterin „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ des NABU NRW, mobil: 0177 938 4936

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Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
 
 

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Informationen und Antworten auf Fragen beim Auffinden von verletzten Fledermäusen erhalten Sie bei der BUND-Fledermaushilfe Arnsberg, Sabine Kaufmann, Tel.: 0171 / 28 67 009 

http://www.bund-hochsauerlandkreis.de/themen/bund_fledermaushilfe_arnsberg/

 

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