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Nisthilfen für Gänsesäger

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VNV installiert Gänsesägernisthilfen an der Ruhr

Mai 2012 konnte auf der renaturierten Ruhr im Stadtgebiet von Arnsberg/Neheim-Hüsten der erste Brutnachweis des Gänsesägers für den Hochsauerlandkreis nachgewiesen werden.

Bei diesem Brutnachweis handelt  Im es sich erst um den dritten für Nordrhein-Westfalen.

Die ersten Bruten fanden 1993 am Rhein bei Meerbusch im Kreis Neuss, sowie 2011 an der Lippe bei Schermbeck im Kreis Wesel statt.

Die Brut an der Ruhr bei Neheim-Hüsten wurde wohl in einer Schwemmgutinsel in der Ruhr angelegt. Alle 10 Jungvögel dieser Brut wurden flügge. Gänsesägerbruten werden normalerweise in Höhlen aller Art in Gewässernähe getätigt.

Auch in 2013 konnten Gänsesäger während der Brutzeit an der Ruhr bei Neheim-Hüsten beobachtet werden. Eine Brut konnte nicht bestätigt werden.

Über die Stadt Arnsberg konnten 8 Großhöhlen nach entsprechenden Angaben angefertigt werden.

Ende Februar und Anfang März diesen Jahres konnten von Vereinsmitgliedern die jetzt fertiggestellten Bruthöhlen angebracht werden. Um einen größstmöglichen Schutz vor Zerstörung und Beutegreifern zu erreichen, brachten wir die meisten Nisthilfen auf Ruhrinseln an Bäumen an.

 Der Verein für Natur- und Vogelschutz kann jetzt nur hoffen, dass die mit großem Aufwand installierten Bruthilfen in den nächsten Jahren von den Sägern angenommen werden.

 Martin Lindner & Bernhard Koch

 

 

Forstarbeiten

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Seit einiger Zeit können wir in der Landschaft wegen der hohen Holznachfrage das massive Einschlagen von Altbuchen beobachten. Dabei werden auch regelmäßig Höhlenbäume oder Horstbäume gefällt, undTotholz entfernt.
In unserem Hauptmenü "Bilder"
haben wir nun unter dem Titel Forstarbeiten eine Bildergalerie eingerichtet, wo solche Beispiele veröffentlicht sind.

Denn Bilder sagen oft bekanntlich mehr als Worte.......
 

Aktion "Schwalbenfreundliches Haus"

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Pressemitteilung des

 

"Vereins für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis e.V." (VNV)

Aktion "Schwalbenfreundliches Haus

 

Verein für Natur- und Vogelschutz zeichnet Schwalbenfreunde aus

Bald machen sie sich wieder auf den Weg in ihre Überwinterungsgebiete in Zentralafrika, nachdem sie den Sommer über bei uns verbracht haben: die Schwalben. Gebrütet haben die Rauch- und Mehlschwalben an Gebäuden, die Rauchschwalben v.a. in Ställen, die Mehlschwalben dagegen außen an Hauswänden von Wohnhäusern.

Allerdings sind die Bestände der kleinen Sommergäste in den letzten Jahrzehnten in Mitteleuropa und auch im Sauerland stark zurückgegangen. Eine der Ursachen ist der fortschreitende Verlust von Nistmöglichkeiten. Während früher in jedem Kuhstall Platz für mehrere Rauchschwalbenpaare war, sind heute viele Viehställe verschlossen – sofern es sie überhaupt noch gibt. Nicht asphaltierte Feldwege und Hofeinfahrten, ideale Orte für die Schwalben, um feuchten Lehm für den Nestbau zu sammeln, sind heute eine Seltenheit.

Mehlschwalbennester fallen aber auch den teilweise überzogenen Hygienevorstellungen einiger Hausbesitzer zu Opfer: Nester werden illegal von der Hauswand entfernt oder die Vögel werden beim Nestbau gezielt gestört. Die an Hausfassaden nistenden Mehlschwalben wie auch die in Ställen, Carports oder Schuppen nistenden Rauchschwalben sind aus all diesen Gründen hierzulande in ihren Beständen gefährdet.

 

Dabei gibt es für das Problem der verschmutzten Hauswände eine ganz simple Lösung. Ein einfaches Brettchen, das unterhalb des Nestes angeschraubt wird, fängt den Schwalbendreck auf. Das Sauberkeitsempfinden der Besitzer, Gäste und Nachbarn ist also keine Ausrede mehr. Im Gegenteil: Umfragen in Tourismusregionen haben gezeigt, dass Urlauber das Vorkommen der wendigen Flugkünstler begrüßen und so genannte Vergrämungsmaßnahmen wie Drähte, Seile oder Flatterbänder dagegen als abstoßend empfinden.

Gott sei Dank gibt es viele Menschen, die sich über das Glück freuen, das die Schwalben sprichwörtlich an ihre Häuser bringen. Um dies zu würdigen und um der Verbreitung der Schwalben durch die Bereitstellung von oben genannten Nistplätzen zu helfen, zeichnet der "Verein für Natur- und Vogelschutz im HSK e.V." (VNV) als lokaler Partner des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) solche Hausbesitzer mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" und einer Urkunde aus, wo Schwalben ihre Nester gebaut haben. "Diese landesweite NABU-Kampagne fand schon im vergangenen Jahr in der Bevölkerung großen Anklang", so Harald Legge, aktives VNV-Mitglied aus Marsberg.

Darum freut er sich, in diesem Jahr im Hochsauerlandkreis insgesamt über 50 Schwalbenplaketten unter die Hausbesitzer zu bringen. Und zwar verteilt über das ganze Kreisgebiet. Obwohl die beiden Schwalbenarten flächendeckend im Sauerland vorkommen und in allen Städten und Gemeinden Einwohner mit Schwalbenplaketten bedacht werden, verteilen sich die ausgezeichneten Schwalbenfreunde vor allem auf die Gebiete Eslohe und Meschede. Allein in Eslohe-Wenholthausen erhalten sechs Hausbesitzer die Plakette.

Die Naturschützer des VNV hoffen, dass auch in Zukunft die Schwalben an und in unseren Wohn- und Wirtschaftsgebäuden Nistmöglichkeiten finden, damit sich die Menschen weiterhin an den flatternden Insektenjägern erfreuen können.  

 

 

Naturschutz und Waldwirtschaft

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Das Thema Waldwirtschaft in Verbindung mit der Verkehrssicherungspflicht, Totholznutzung und dem Thema Höhlenbäumen in und außerhalb von Naturschutz- und FFH-Gebieten hat in den letzten Jahren bundesweit an Bedeutung gewonnen, da offensichtlich der Wirtschaftlichkeitsaspekt immer wichtiger ist und die Nachfrage nach Energieholz steigt. Selbst im Staatswald, in Naturschutz- und FFH-Gebieten und auch Nationalparks wird vor hoch schützenswerten Waldbeständen und Totholz kein Halt gemacht.

Auch im Hochsauerland beobachten wir, dass selbst in unseren Buchenwald-FFH-Gebieten Naturschutzaspekte durch den Forst ignoriert, oder zumindest sehr stiefmütterlich behandelt werden

        

Forstarbeiten im FFH-Gebiet                          Gefällter Höhlenbaum 

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Von Uhus und Sperlingskäuzen

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Von Uhus und Sperlingskäuzen

Eulenwissenschaftler zu Gast beim VNV

Das Kloster Bredelar war vom 21. bis zum 23. Oktober 2011 Begegnungszentrum für über 100 Eulen-Wissenschaftler aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Sogar aus den USA war ein Teilnehmer zum Jahrestreffen der „Deutschen Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Eulen e.V.“ (kurz: AG Eulen) angereist.

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