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Forstarbeiten

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Seit einiger Zeit können wir in der Landschaft wegen der hohen Holznachfrage das massive Einschlagen von Altbuchen beobachten. Dabei werden auch regelmäßig Höhlenbäume oder Horstbäume gefällt, undTotholz entfernt.
In unserem Hauptmenü "Bilder"
haben wir nun unter dem Titel Forstarbeiten eine Bildergalerie eingerichtet, wo solche Beispiele veröffentlicht sind.

Denn Bilder sagen oft bekanntlich mehr als Worte.......
 

Aktion "Schwalbenfreundliches Haus"

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Pressemitteilung des

 

"Vereins für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis e.V." (VNV)

Aktion "Schwalbenfreundliches Haus

 

Verein für Natur- und Vogelschutz zeichnet Schwalbenfreunde aus

Bald machen sie sich wieder auf den Weg in ihre Überwinterungsgebiete in Zentralafrika, nachdem sie den Sommer über bei uns verbracht haben: die Schwalben. Gebrütet haben die Rauch- und Mehlschwalben an Gebäuden, die Rauchschwalben v.a. in Ställen, die Mehlschwalben dagegen außen an Hauswänden von Wohnhäusern.

Allerdings sind die Bestände der kleinen Sommergäste in den letzten Jahrzehnten in Mitteleuropa und auch im Sauerland stark zurückgegangen. Eine der Ursachen ist der fortschreitende Verlust von Nistmöglichkeiten. Während früher in jedem Kuhstall Platz für mehrere Rauchschwalbenpaare war, sind heute viele Viehställe verschlossen – sofern es sie überhaupt noch gibt. Nicht asphaltierte Feldwege und Hofeinfahrten, ideale Orte für die Schwalben, um feuchten Lehm für den Nestbau zu sammeln, sind heute eine Seltenheit.

Mehlschwalbennester fallen aber auch den teilweise überzogenen Hygienevorstellungen einiger Hausbesitzer zu Opfer: Nester werden illegal von der Hauswand entfernt oder die Vögel werden beim Nestbau gezielt gestört. Die an Hausfassaden nistenden Mehlschwalben wie auch die in Ställen, Carports oder Schuppen nistenden Rauchschwalben sind aus all diesen Gründen hierzulande in ihren Beständen gefährdet.

 

Dabei gibt es für das Problem der verschmutzten Hauswände eine ganz simple Lösung. Ein einfaches Brettchen, das unterhalb des Nestes angeschraubt wird, fängt den Schwalbendreck auf. Das Sauberkeitsempfinden der Besitzer, Gäste und Nachbarn ist also keine Ausrede mehr. Im Gegenteil: Umfragen in Tourismusregionen haben gezeigt, dass Urlauber das Vorkommen der wendigen Flugkünstler begrüßen und so genannte Vergrämungsmaßnahmen wie Drähte, Seile oder Flatterbänder dagegen als abstoßend empfinden.

Gott sei Dank gibt es viele Menschen, die sich über das Glück freuen, das die Schwalben sprichwörtlich an ihre Häuser bringen. Um dies zu würdigen und um der Verbreitung der Schwalben durch die Bereitstellung von oben genannten Nistplätzen zu helfen, zeichnet der "Verein für Natur- und Vogelschutz im HSK e.V." (VNV) als lokaler Partner des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) solche Hausbesitzer mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" und einer Urkunde aus, wo Schwalben ihre Nester gebaut haben. "Diese landesweite NABU-Kampagne fand schon im vergangenen Jahr in der Bevölkerung großen Anklang", so Harald Legge, aktives VNV-Mitglied aus Marsberg.

Darum freut er sich, in diesem Jahr im Hochsauerlandkreis insgesamt über 50 Schwalbenplaketten unter die Hausbesitzer zu bringen. Und zwar verteilt über das ganze Kreisgebiet. Obwohl die beiden Schwalbenarten flächendeckend im Sauerland vorkommen und in allen Städten und Gemeinden Einwohner mit Schwalbenplaketten bedacht werden, verteilen sich die ausgezeichneten Schwalbenfreunde vor allem auf die Gebiete Eslohe und Meschede. Allein in Eslohe-Wenholthausen erhalten sechs Hausbesitzer die Plakette.

Die Naturschützer des VNV hoffen, dass auch in Zukunft die Schwalben an und in unseren Wohn- und Wirtschaftsgebäuden Nistmöglichkeiten finden, damit sich die Menschen weiterhin an den flatternden Insektenjägern erfreuen können.  

 

 

Naturschutz und Waldwirtschaft

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Das Thema Waldwirtschaft in Verbindung mit der Verkehrssicherungspflicht, Totholznutzung und dem Thema Höhlenbäumen in und außerhalb von Naturschutz- und FFH-Gebieten hat in den letzten Jahren bundesweit an Bedeutung gewonnen, da offensichtlich der Wirtschaftlichkeitsaspekt immer wichtiger ist und die Nachfrage nach Energieholz steigt. Selbst im Staatswald, in Naturschutz- und FFH-Gebieten und auch Nationalparks wird vor hoch schützenswerten Waldbeständen und Totholz kein Halt gemacht.

Auch im Hochsauerland beobachten wir, dass selbst in unseren Buchenwald-FFH-Gebieten Naturschutzaspekte durch den Forst ignoriert, oder zumindest sehr stiefmütterlich behandelt werden

        

Forstarbeiten im FFH-Gebiet                          Gefällter Höhlenbaum 

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Von Uhus und Sperlingskäuzen

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Von Uhus und Sperlingskäuzen

Eulenwissenschaftler zu Gast beim VNV

Das Kloster Bredelar war vom 21. bis zum 23. Oktober 2011 Begegnungszentrum für über 100 Eulen-Wissenschaftler aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Sogar aus den USA war ein Teilnehmer zum Jahrestreffen der „Deutschen Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Eulen e.V.“ (kurz: AG Eulen) angereist.

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Wer Nützlinge fördert hat wenig Schädlinge im Garten

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Berichte der Nachbarverbände (hier BUND- Lemgo)    17.05.2011

Jedes Jahr im April und Mai kommt es naturgemäß zu einem vermehrten Auftreten von Raupen. In so manchem Garten scheinen diese Insekten in regelrechten Invasionstrupps aufzutauchen. Es ist kein Zufall, dass Vögel wie die Kohl- und Blaumeisen zeitgleich mit dem Massenauftreten der Raupen ihre Jungen großziehen. So manches Meisenpaar füttert seine Jungen nahezu ausschließlich mit Raupen - und wirkt somit der "Plage" auf natürliche Weise entgegen.

Wem dieser Zusammenhang nicht klar ist, der könnte rasch ungewollt zum Meisen-Vernichter werden. So mancher Gartenbesitzer will der alljährlichen Raupenplage Einhalt gebieten und vergiftet die Krabbeltiere - mit dem Resultat, dass die Meiseneltern emsig todbringende Nahrung in den Schlund ihrer Nachkommen schieben. Nach wenigen Stunden setzen bei den Jungtieren die ersten Vergiftungserscheinungen ein, die sich zum Beispiel durch Erbrechen, Krämpfe und schwere Lähmungen äußern. Erst nach maximal zwölf Stunden ist der qualvolle Todeskampf der jungen Vögel vorüber.

Dabei ist nach Auffassung der Naturschützer die ökologische Schädlingsbekämpfung mit Meisen die wesentlich bessere Alternative. Ein Blaumeisenpärchen, das meist nur eine Brut hat zieht 8 bis 12 Jungen groß. Die Vogeleltern fliegen rund 15 000 Mal ein und aus, um die Jungen vom Schlüpfen bis zum Ausfliegen mit Nahrung zu versorgen. Ihr Einsatz ist kostenfrei und obendrein bedanken sich die Vögel mit ihrem Gesang. Meisen finden auch unter Blättern versteckte Raupen, die man mit Spritzmitteleinsatz nicht erreicht. Ein langjähriger Spritzmitteleinsatz trägt zudem dazu bei, dass sich das Verhältnis von Nützlingen zu Schädlingen negativ verändert. Ein weiterer Nachteil des Spritzmitteleinsatzes ist, dass die Nutzpflanzen mehr oder weniger Rückstände aufweisen. Da kommt man bei gekauftem Gemüse im Supermarkt meist besser weg weil hier Rückstandsuntersuchungen durchgeführt werden.

Im privaten Nutzgarten macht es nach Meinung des Bund Lemgo eher Sinn noch einen weiteren Nistkasten in der Nähe anzubringen, um so die nützlichen Helfer zu unterstützen. Weitere Informationen zum Thema naturgemäße Schädlingsbekämpfung finden sich auf den Internetseiten des BUND Lemgo unter www.bund-lemgo.de.

 


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