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Keine Angst vor Schlangen!

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Keine Angst vor Schlangen!

Es gibt weltweit ungefähr 3.000 Schlangenarten. Alle Tiere stammen von echsenartigen Vorfahren ab. Im Vergleich zu ihren Ahnen haben sie einen stark verlängerten Körper, ihre Extremitäten sind stark zurückgebildet.

Schlangen spielen in unserer Kulturgeschichte und in der Mythologie eine wichtige Rolle. Alte Geschichten über die gefährlichen Giftzähne (die nur einige Arten besitzen) und Unwissenheit über ihr Vorkommen und Verhalten sorgen vielfach für einen schlechten Ruf. Dabei gilt: Niemand muss in Deutschland Angst haben, wenn er auf eine Schlange trifft: Von den bei uns lebenden Arten sind nur zwei giftig, und selbst ihr Biss ist für den Menschen relativ harmlos. Keine Dieser Arten kommt im HSK vor! Außerdem werden die Tiere die Flucht vor dem Menschen ergreifen, solange man ihnen die Gelegenheit dazu lässt.

Sechs Schlangenarten gibt es hierzulande. Nur zwei von ihnen sind durch ihre flächenhafte Verbreitung namentlich jedem bekannt: die Ringelnatter und die Kreuzotter.

Ringelnatter: (ist im HSK heimisch) kräftige, ans Wasser gebundene Natter, max. 1,5 Meter lang (Weibchen; Männchen sind kürzer), graue Grundfärbung, am Hinterkopf typische gelbe, halbmondförmige Flecken; weit verbreitet und gebietsweise noch häufig; lebt bevorzugt in Gewässernähe, auch in lichten Wäldern, in Mooren und Gärten; schwimmt und taucht gut, jagt Amphibien und Fische, seltener Eidechsen und Mäuse; geschützt und gefährdet.

Glatt- oder Schlingnatter: (ist im HSK heimisch) durch runde Pupillen und glatte, ungekielte Schuppen von der kräftigeren Kreuzotter unterschieden, max. 70 cm lang, Grundfarbe grau, braun oder rötlich, Hinterkopf, Hals und Rücken sind dunkel gemustert; in Deutschland vor allem im warmen Süden und Südwesten, nach Norden zu immer seltener; bewohnt Heiden, warme Waldränder, Auwälder und Weinberge; Nahrung vor allem Eidechsen und Mäuse, die sie umschlingt und erwürgt; geschützt und stark gefährdet.

Würfelnatter: echte Wassernatter, max. 90 cm lang, grau mit dunklen würfelförmigen Flecken auf dem Rücken, Nasenlöcher und Augen nach oben gerichtet; lebt kleinräumig nur an Mosel, Lahn und Nahe; bewohnt hier die vegetationsreiche Uferzone; fängt Fische, Frösche und Kaulquappen unter Wasser; geschützt und vom Aussterben bedroht.

Äskulapnatter: größte Schlange Mitteleuropas, etwa 1,60 m (im Süden bis 2 m) lang, erwachsene Tiere einfarbig hell- bis dunkelbraun, glatt geschuppt; in Deutschland nur noch im Donautal bei Passau, an der Salzach bei Burghausen, in Rheingau-Taunus und im Odenwald; sonnige Hänge, Flussufer, lichte Laubwälder und Steinbrüche der Mittelgebirge; ernährt sich von Kleinsäugern und jungen Vögeln; geschützt und vom Aussterben bedroht.

Kreuzotter: Giftschlange, (seit ca. 100 Jahren im HSK kein Nachweis) max. 90 cm lang, grauer oder brauner Rücken mit typischem dunklen Zickzackband, selten einfarbig schwarz oder rotbraun, senkrechte Pupillen; in Deutschland weit verbreitet, doch meist selten; bewohnt Moore, Heiden, Waldlichtungen und -ränder, Bahndämme etc.; die Beutetiere – Mäuse, Reptilien, Frösche, Jungvögel – werden mit einem Giftbiss getötet; Biss für Menschen selten tödlich; geschützt und stark gefährdet.

Aspisviper: Giftschlange, max. 80 cm lang, Rücken mit dunklen, versetzt angeordneten Rechtecken gefleckt, der breite, dreieckige Kopf mit aufgeworfener Schnauze; in Deutschland auf den südlichen Schwarzwald beschränkt; bewohnt trockene und buschreiche Lebensräume der Mittelgebirge, wo sie sich von kleinen Nagetieren, Eidechsen und Jungvögeln ernährt; Biss für Menschen selten tödlich; geschützt und vom Aussterben bedroht.
 

EU-Agrarpolitik versagt bei eigenen Zielen

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EU-Agrarpolitik versagt bei eigenen Zielen

 

Subventionen schaffen Abhängigkeit bei Landwirten, Artenschwund wird nicht gestoppt

 

Der mit rund 60 Milliarden Euro im Jahr größte Posten des EU-Haushalts, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), ist ineffizient und überwiegend umweltschädlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue internationale Studie, die am 21. November 2017 in Brüssel vorgestellt wurde. mehr

      
 

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Bis zu 146.000 illegal getötete Vögel jedes Jahr in Deutschland

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Bis zu 146.000 illegal getötete Vögel jedes Jahr in Deutschland

BirdLife-Studie offenbart Ausmaß von Vogelverfolgung in Europa

Nicht nur im Mittelmeerraum und Nordafrika ist die Vogeltötung ein Problem. Auch hierzulande werden viele Vogelarten verfolgt. Besorgniserregend sind die bis zu 12.000 getöteten Greifvögel und Eulen jedes Jahr.

Junger Habicht - Foto: Michael Rüttiger

Bei Wilderern im Visier: Greifvögel wie der Habicht werden zum teil systematisch verfolgt. - Foto: Michael Rüttiger

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Über zwölf Millionen Vogelbrutpaare weniger

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Über zwölf Millionen Vogelbrutpaare weniger

 

Das massive Vogelsterben muss aufgehalten werden

 

Deutschland hat in nur zwölf Jahren rund 12,7 Millionen Vogelbrut-paare verloren - das entspricht einem Minus von 15 Prozent. Wie eine Auswertung des NABU zeigt, gibt es die stärksten Rückgänge beim Star, dem frisch gekürten Vogel des Jahres 2018. mehr



      
 

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 Drastisches Vogelsterben in Deutschland - Foto: NABU
 


 
 
 

Lernen, mit dem Wolf zu leben

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Lernen, mit dem Wolf zu leben

Schäfer, Weidetierhalter und Umweltverbände veröffentlichen gemeinsame Eckpunkte

Der Wolf ist zurück in Deutschland und stellt die Weidetierhaltung vor Herausforderungen. Nun veröffentlichten acht Verbände erstmals eine gemeinsame Stellungnahme: Bundesverband Berufsschäfer, Deutscher Tierschutzbund, BUND, IFAW, NABU und WWF sowie der Deutsche Grünlandverband und der Ökologische Jagdverband.

Herdenschutzhund - Foto: NABU/Sebastian Hennigs

Herdenschutzhund - Foto: NABU/Sebastian Hennigs

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