Start Aktuelles
Aktuelles


Mann wurde doch nicht von Wolf gebissen

E-Mail Drucken PDF

Mann wurde doch nicht von Wolf gebissen

Für den angeblichen Angriff eines Wolfes auf einen Mann im niedersächsischen Bülstedt haben Wissenschaftler keine Belege gefunden. Ein Gemeindemitarbeiter hatte angegeben, von einem Wolf oder wolfsähnlichen Tier gebissen worden zu sein.

Das Senckenberg-Institut in Gelnhausen, das Referenzlabor für genetische Untersuchungen zum Thema Wolf in Deutschland, hatte Tierhaarproben, den Pullover des Gemeindemitarbeiters sowie einen Hammer auf DNA-Spuren geprüft und entsprechende Proben analysiert. Dabei wurden sieben Proben gesichert und untersucht. Auf dem Hammer konnten keine Spuren eines Wolfes oder Hundes gefunden werden. Zwei vor Ort genommene Haarproben ergaben „Reh“. Auf dem Pullover wurden Katzenhaare und drei Speichelproben gefunden. Bei den Speichelproben konnte bei zwei Proben „Katze“ und bei einer „Katze und Hund“ identifiziert werden. Bei allen Proben ergaben sich keinerlei Nachweise für einen Wolf.

aus: https://wildbeimwild.com/2018/12/04/mann-wurde-doch-nicht-von-wolf-gebissen/

Europa: Höchster Schutz für Wölfe

aus: https://www.elli-radinger.de/wolfsangriff-dna-ergebnis-kein-wolf/

Eine Meldung aus der Schweiz: Der Europarat ist momentan nicht bereit, den Schutz des Wolfes zu lockern. Das Gremium hat einen entsprechenden Antrag der Schweiz vertagt. Er will die für nächstes Jahr erwarteten Resultate einer Studie abwarten.
Die Schweiz versucht seit einiger Zeit, das Schutzniveau der Wölfe im Berner Artenschutzabkommen zurückzustufen. Nun ist auch der letzte Antrag gescheitert. Allerdings soll im kommenden Jahr eine Untersuchung über die Lage der Wölfe in Europa von der Europäischen Union und dem Europarat gemeinsam vorgenommen werden. Dann wird noch einmal neu beraten.
Bis dahin – und jetzt bitte alle zuhören!!! – bleibt der Wolf unter höchstem europäischen Schutz. Es wird weder „wolfsfreie Zonen“ noch „Obergrenzen“ o.ä. geben, auch nicht in Deutschland. Bitte sehen Sie derartige Äußerungen als das an, was sie sind: populistisches Geschwätz und Manipulationsversuche.   

 

Aktuelle Zahlen: 73 Wolfsrudel in Deutschland

E-Mail Drucken PDF

Naturschutz, Artenschutz, Monitoring, Wolf   BfN Info

Aktuelle Zahlen: 73 Wolfsrudel in Deutschland

  • Auswertung des Monitoringjahres 2017/2018 von BfN und DBBW
  • Weidetierhalter können beim Herdenschutz künftig stärker unterstützt werden

Weiter: https://www.bfn.de/presse/pressemitteilung.html?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6528&cHash=7c4f7f6a22d9be2141bcdf6a32b67a7c

 

Erstes Wolfsgebiet in NRW

E-Mail Drucken PDF

PRESSEMITTEILUNG NABU NRW | Nr. 65/18 | 01. Oktober 2018

________________________________________________________________

NABU begrüßt Ausweisung des ersten Wolfsgebietes in Nordrhein-Westfalen 

Unterstützung für Präventionsmaßnahmen wichtiges Signal für Weidetierhalter | Tipps für das richtige Verhalten bei unerwarteten Wolfsbegegnungen ___________________________________________________________ 

Düsseldorf – Bisher galt NRW als Wolfserwartungsland. Seit heute hat Nordrhein-Westfalen nun das erste Wolfsgebiet, das Teile des Kreises Wesel, Kleve, Borken und Recklinghausen sowie der Städte Bottrop und Oberhausen umfasst. „Der NABU begrüßt die zügige Ausweisung des Wolfsgebietes in Nordrhein-Westfalen“, erklärte dazu Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Dies sei ein wichtiges Signal für Weidetierhalter in der Wolfsregion. Sie haben so jetzt doch die Möglichkeit, aber auch die Pflicht, ihre Tiere mit vom Land geförderten Herdenschutzmaßnahmen vor Übergriffen durch den Wolf zu bewahren. 

 

Denn nur diese Unterstützung des Landes und die transparente Aufklärung über alle Risse in einer Region, die nun auf der neuen Homepage des Landes zum Wolf ebenfalls zeitnah zu finden sein werden, schaffe die Voraussetzung für eine weitere Akzeptanz für die Rückkehr des Wolfes. „Hier lässt sich dann zukünftig auch deutlich nachvollziehen, welche Risse tatsächlich auf Kosten des Wolfes gehen“, so Tumbrinck weiter. Denn noch lange nicht jeder Riss sei dem Wolf zuzuschreiben. Kritisch bewerte der NABU die Beschränkung der Finanzierung präventiver Herdenschutzmaßnahmen zunächst auf Schaf- und Ziegenhalter sowie Wildgehege. Präventiver Herdenschutz müsse für alle Weidetierhalter uneingeschränkt möglich sein.

 

Mit Blick auf die Ängste der Bevölkerung vor dem Wolf im ersten nordrhein-westfälischen Wolfsgebiet, ruft Katharina Stenglein, Leiterin des Wolfprojektes des NABU NRW, noch einmal zur Besonnenheit auf. Begegnungen mit dem Wolf seien eher unwahrscheinlich. Sollte es doch einmal zu einer unerwarteten Begegnung kommen, sollte man nicht weglaufen, sondern stehen bleiben und dem Wolf die Möglichkeit geben, sich zurückzuziehen. Umgekehrt könne auch der Mensch, den Abstand zum Wolf durch langsames Zurückziehen vergrößern. Dabei sollte man den Wolf im Blick behalten. Auf keinen Fall sollte man die Tiere anlocken, versuchen anzufassen oder verfolgen. Stenglein: „Hundehalter müssten sich allerdings etwas stärker umgewöhnen. Sie sollten in ausgewiesenen Wolfsgebieten ihr Tiere nun grundsätzlich an der Leine führen.“

 

Mehr zu den aktuellen Infos rund um den Wolf in Nordrhein-Westfalen findet man auch nach wie vor auf der Homepage des Landesfachausschusses Wolf im NABU NRW: https://www.nrw-wolf.de/

 

Weitere Infos zum NABU NRW-Bildungsprojekt Wolf unter: https://nrw.nabu.de/wolfsprojekt

Für Rückfragen:

Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW, mobil: 0171 3867379 

Thomas Pusch, Sprecher LFA Wolf im NABU NRW, mobil: 0170 2158624

Gudrun Maxam, Sprecherin LFA Wolf im NABU NRW, mobil: 0151 236 58 336

Katharina Stenglein, Projektleiterin „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ des NABU NRW, mobil: 0177 938 4936

_______________________________________________________________________ 

Herausgeber: NABU Nordrhein-Westfalen, 40219 Düsseldorf

Redaktion: NABU-Pressestelle NRW, Birgit Königs (verantwortlich)

Tel. 0211.15 92 51 - 14 | Fax -15 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
   

Fledermaushilfe Arnsberg

E-Mail Drucken PDF

Fledermausschutz und Nothilfe im Sauerland

Auch im HSK gibt es eine Nothilfe für verletzte oder geschwächte Fledermäuse.

Frau Sabine Kaufmann, eine Mitstreiterin der BUND-Gruppe Arnsberg, pflegt in ihrem Haus mit liebevoller Hingabe und großer Fachkenntnis, verletze Fledermäuse gesund und wildert diese zur passenden Zeit wieder aus.
Um die Fledermäuse medizinisch gut versorgen zu können, steht sie in engem Kontakt mit der BUND-Gruppe-Hannover und einer Tierärztin die sich beide u.a. auf Fledermäuse spezialisiert haben.

Informationen und Antworten auf Fragen beim Auffinden von verletzten Fledermäusen erhalten Sie bei der BUND-Fledermaushilfe Arnsberg, Sabine Kaufmann, Tel.: 0171 / 28 67 009 

http://www.bund-hochsauerlandkreis.de/themen/bund_fledermaushilfe_arnsberg/

 


Seite 1 von 8