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Alarmierender Vogelschwund in Deutschland und Europa

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 Bundesregierung bestätigt Beobachtungen zum Rückgang der Feldvögel

 Die Bestände typischer Vögel der offenen Felder und Wiesen haben in den letzten Jahrzehnten immer schneller abgenommen. Das bestätigte nun die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen. Die immer intensivere Landwirtschaft lässt selbst den früher fast überall anzutreffenden Art keinen Raum mehr zum Leben.

Die Bestände der Uferschnepfe gingen in weniger als 25 Jahren um 61 Prozent zurück. - Foto: Frank Derer

Die Bestände der Uferschnepfe gingen in weniger als 25 Jahren um 61 Prozent zurück. - Foto: Frank Derer

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NABU ruft zur Meldung von Kiebitzen auf

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Der NABU ruft zur Meldung von Kiebitzen auf

Deutschlandweite Daten sollen für besseren Schutz sorgen

Der NABU ruft ab sofort dazu auf, gesichtete Kiebitze über die Naturbeobachtungs-Webseiten Ornitho.de oder NABU-naturgucker.de zu melden. Mit der Aktion will der NABU mehr über die gefährdete Art erfahren.

Kiebitz - Foto: Frank Derer

Kiebitz - Foto: Frank Derer

03. Februar 2017 - Unter anderem soll untersucht werden, welche Lebensräume Kiebitze bevorzugen und welche Ansprüche sie an ihre Umgebung haben. Die gesammelten Daten sollen dabei helfen, ein noch besseres Schutzsystem für den Kiebitz aufzubauen. Daher ist es wichtig, aus möglichst vielen Regionen in Deutschland Daten zu erhalten.

Um die Situation für den Frühlingsboten zu verbessern, erhofft sich der NABU in diesem Jahr zweierlei Meldungen: Zum einen sollen die aus dem Winterquartier zurückkehrenden Tiere erfasst werden. Ab Februar sieht man sie oft in großen Schwärmen zu ihren Rastplätzen ziehen. Zum anderen sind insbesondere Hinweise auf brütende Kiebitze gefragt. Ab März können die Tiere bei ihren spektakulären Balzflügen beobachtet werden. Die Männchen präsentieren sich dabei sehr stimmfreudig und lassen das typische und namensgebende „Ki-witt“ erklingen. Kiebitze brüten hauptsächlich in offenen, flachen Landschaften auf Wiesen und Weiden oder auf Ackerflächen.

Die Lage der Brutplätze sollte möglichst genau und mit Angaben zur Art der Bewirtschaftung der Brutfläche gemeldet werden. Auf Grund der Auffälligkeit von brütenden Kiebitzen kann die Erfassung von öffentlich zugänglichen Wegen erfolgen. Ein Aufsuchen der Gelege auf der Fläche ist nicht notwendig.


Kiebitz - Foto: Frank Derer

Hier können Sie Ihre Kiebitz-Beobachtungen melden

Die Meldung von Kiebitzen ist möglich über:

Eine detaillierte Anleitung (PDF) finden Sie hier. Auf einer Auf einer Übersichtskarte werden die Kiebitzmeldungen von Ornitho.de sichtbar sein.

 

Die erhobenen Daten werden im Rahmen des Projektes „Sympathieträger Kiebitz“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt verwendet werden. Im Zuge des Projektes erarbeiten das Michael-Otto-Institut im NABU und das Thünen-Institut für Ländliche Räume derzeit Schutzmaßnahmen für den Kiebitz in der normalen Agrarlandschaft. Um das Potential und die Relevanz der einzelnen Schutzmaßnahmen abschätzen zu können, werden Informationen zur Habitatpräferenz des Kiebitzes sowie zur aktuellen Verteilung des Kiebitzbestandes auf die verschiedenen Anbaukulturen wie Grünland, Mais, Wintergetreide und Zuckerrübe benötigt. Die über die Naturbeobachtungs-Plattformen erfassten Daten sind wichtig, um die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen auf Populationsebene abschätzen zu können. Das Ziel ist es zu ermitteln, wo Schutzmaßnahmen für Kiebitze ansetzen sollten und wie diese optimal ausgestaltet und umgesetzt werden können.


Einst weit verbreitet, nun auf der Roten Liste

Kiebitzküken - Foto: Frank Derer

Kiebitzküken - Foto: Frank Derer

Der früher in Deutschland häufige Brutvogel steht hierzulande inzwischen weit oben auf der Roten Liste. Auch europaweit gilt er als gefährdet. Der Hauptgrund für den Rückgang liegt in der zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft. Es gibt kaum noch geeignete Brutplätze für den Kiebitz und viele seiner Gelege und Küken gehen verloren. Um den bedrohten Wiesenvogel in Deutschland vor dem Aussterben zu bewahren, sucht der NABU gemeinsam mit Landwirten nach Lösungen. Im Projekt „Sympathieträger Kiebitz“ im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt testen Landwirte in insgesamt neun Projektregionen mögliche Maßnahmen auf überwiegend konventionell bewirtschafteten Äckern und Wiesen.

Das Projekt wird durchgeführt im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt und über fünf Jahre gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie Mitteln des Umweltministeriums von Schleswig-Holstein und der Hanns R. Neumann Stiftung.

0.5 MB - NABU-Anleitung zur Kiebitzmeldung 

 
 

Spreiberg Arnsberg Müschede

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 Vom Truppenübungsplatz zum Naturschutzgebiet

 Das auch als „Wicheler Heide“ bekannte Naturschutzgebiet „Spreiberg“ bei Arnsberg ist von einer vielfältigen Landschaft geprägt.

Heide- und Feldlerche, Braunkehlchen, Neuntöter sowie bedrohte Orchideenarten finden hier eine Heimat.

weiterlesen.... https://naturerbe.nabu.de/naturparadiese/nordrhein-westfalen/spreiberg/index.html 

https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_Spreiberg

 

Kahlschlag Kirchhagen bei Eslohe

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Am 12. November 2014 wurde hier über den „Kahlschlag Kirchhagen“ berichtet

  (siehe weiter unten auf dieser Seite).

 Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW hatte im Oktober 2016 an der Bundesstraße 55 bzw. südöstlich von Eslohe am Kirchhagen einen Total-Kahlschlag durchgeführt. Der VNV hatte das Umweltministerium wegen des Vorfalls angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Mit Schreiben vom 27. Mai 2016, beim VNV eingegangen am 7. Juni 2016, antwortete Herr Kaiser vom Umweltministerium im Auftrag des Ministers Johannes Remmel.

   Das Umweltministerium schrieb u.a.:

 „Der von Ihnen angesprochene Fall wurde von mir mit der Abteilung des Landesbetriebes, die den Staatswald bewirtschaftet, in einem gesonderten Termin zu den im Landeseigentum stehenden Flächen erörtert und die Vorgehensweise gerade der von Ihnen kritisierten Maßnahme als Übermaß charakterisiert und um Beachtung in künftigen Fällen gebeten.

 Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW wurde angewiesen, die Verkehrssicherung auf Waldflächen sensibel durchzuführen und auch im Wege der Beratung von Dritten darauf zu achten, dass nur im notwendigen Umfang in die Bestände eingegriffen wird. Dies wurde insbesondere für naturschutzfachlich bedeutende Flächen besprochen und die dort möglicherweise notwendigen Zusatzprüfungen (Artenschutz/FFH) behandelt. 

 Im konkreten Fall lag nach Ansicht des MKULNV keine Veranlassung vor, den Bestand in der vorgefundenen Form zu behandeln.

 Ich gehe davon aus, dass die Termine mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW auf landeseigenen Flächen und in Beratung von Waldbesitzern zukünftig zu einer angemessenen Handhabung der Verkehrsicherung führen werden.

 Für Ihren engagierten Brief und ihr Problembewusstsein in der Sache möchte ich mich bedanken.“  

 

Das Umweltministerium stimmt also dem VNV zu! 

Peinlich nur dass unser  Umweltministerium für die Antwort mehr als ein Jahr brauchte. Es ist zu hoffen dass die Anweisung des Umweltministeriums “...die Verkehrssicherung auf Waldflächen sensibel durchzuführen...” vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW beachtet wird.   

 

Livecam Uhubrutplatz

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Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V.

November  2016  

Liebe Uhufreundinnen und –freunde, die Herbstbalz beginnt!

Lotte brütet, aber…


Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V.

Den Link zu Kamera finden Sie unter :

http://webcam.pixtura.de/SWR_UHU/index.php 

 


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