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Apfelsaftpresse

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Pressemitteilung des

 

„Vereins für Natur- und Vogelschutz im HSK e.V.“ (VNV)

 

  

Apfelsaftpresse kommt nach Giershagen und Udorf

 

Bevölkerung erhält Saft der eigenen Äpfel

 

 Gleich an drei Samstagen kommt in diesem Spätsommer/Herbst eine Apfelsaftpresse nach Giershagen und Udorf: am 8.10.12 nach Udorf (Schützenhalle) und am 22.9. und 13.10.12 nach Giershagen (Kirchplatz). Dort kann jeder ab 9.00 Uhr seine eigenen mitgebrachten Äpfel pressen lassen und als Saft wieder mitnehmen. Organisiert wird die Aktion vom Verein für Natur- und Vogelschutz (VNV). „Das Besondere an dieser Saftpresse ist, dass es wirklich der Saft derselben Äpfel ist, die man mitgebracht hat“, so Franz Giller, Giershagen, vom VNV. Der Saft wird durch kurzes Erhitzen für 2 Jahre haltbar gemacht und enthält keine Konservierungsstoffe. Er wird wahlweise in 5-Liter- oder 10-Liter-Behälter abgefüllt. Diese bestehen aus einem wiederbenutzbaren Außenkarton und einem Plastikbeutel innen und besitzen einen kleinen Zapfhahn. Weil beim Entleeren keine Luft eindringt, hält sich der Saft eines solchen angebrochenen Behälters zwei Monate. Der Preis pro Behälter ist abhängig von der Menge der mitgebrachten Äpfel; er liegt bei ca. 4,50 Euro für 5 Liter und bei ca. 7 Euro für 10 Liter. Darin enthalten sind der im nächsten Jahr wieder zu benutzende Karton (ca. 1 Euro) und die Mehrwertsteuer. Eine Anmeldung ist unbedingt notwendig bei Johannes Schröder für Udorf (Tel. 02991-1599) und Franz Giller für Giershagen (Tel. 02991/1729). Durch die Vergabe genauer Termine wird eine evtl. Wartezeit minimiert.

   

Die Naturschützer des VNV wollen mit dieser ehrenamtlichen Aktion Werbung machen für Obstbäume, die wertvolle Lebensräume für höhlenbrütende Vögel, Fledermäuse und Insekten darstellen. „Besonders die ökologisch wertvollen Obstwiesen und Obstbaumreihen im Außenbereich der Dörfer gilt es zu erhalten“, erklärt Giller. Neben dem Wert für die Natur stellen die alten, hochstämmigen Obstbäume auch ein altes Kulturzeugnis dar. Denn viele der Bäume gehören regionalen Sorten an, die durch die Einheitsware der Supermärkte verdrängt werden und aussterben. Der VNV setzt sich schon seit Jahren für den Erhalt der Obstwiesen im Raum Marsberg ein und betreibt damit nicht nur Natur-, sondern auch Kulturschutz. Er pflanzte bereits über 100 Obstbäume und führte an vielen alten Bäumen einen Pflegeschnitt durch. Denn als Kulturpflanze benötigt ein Obstbaum diese Pflege, sonst überaltert er schnell und bricht auseinander.

 

„Wenn die Bevölkerung direkten Nutzen von solchen Bäumen hat, werden die alten Bäume auch erhalten und neue nachgepflanzt“, so Giller über die Apfelpress-Aktion, die die Naturschützer nun schon seit mehreren Jahren erfolgreich durchführen.  

 
 

Naturnahe Wälder endlich schützen!

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 Pressemitteilung des 

„Vereins für Natur- und Vogelschutz im HSK e.V.“ (VNV)

   Naturnahe Wälder endlich schützen!

 Konfliktthema auf der VNV-Jahreshauptversammlung

 In den vergangenen Jahren beobachtet der „Verein für Natur- und Vogelschutz im HSK e.V.“ (VNV) im gesamten Hochsauerlandkreis, dass in ökologisch wertvollen Laubwäldern intensive Forstwirtschaft betrieben oder massiv mit dem Scheinargument der Verkehrssicherung Bäume gerodet werden. Der Lebensraum Wald wird dadurch oft stark beeinträchtigt. Gefällt werden vor allem die für die Natur wertvollsten, Jahrhunderte alten Bäume. Dies geschieht sogar in Naturschutzgebieten, die eigentlich extra zum Erhalt des ökologischen Wertes der Wälder eingerichtet wurden. Durch die Entnahme vieler Altbäume – vom Bewirtschafter als „ordnungsgemäße Forstwirtschaft deklariert“ – wird die Lebensgrundlage vieler bedrohter, auf Totholz angewiesener Vogel- und Insektenarten zerstört. Auch die schweren Holzernte-Maschinen und die Anlage von Rückewegen zerstören oder entwerten ganze Lebensräume. Mehrfach konnten die Naturschützer sogar die Fällung von Höhlenbäumen fotografisch dokumentieren. Dies ist laut Landschaftsgesetz eine Straftat, da geschützte höhlenbrütende Vögel und Fledermäuse auf solche Höhlenbäume angewiesen sind.

 Im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung am 5.5.2012 nimmt sich der VNV dieses heißen Eisens an. Dort bildet die Naturschutzproblematik in den Sauerländer Wäldern das Schwerpunktthema. Der international renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Scherzinger vom Nationalpark „Bayerischer Wald“ hält den Hauptvortrag mit dem Thema „Wildnis in Mitteleuropa – Prozessschutz als Chance für Artenvielfalt und Naturerfahrung“. Darin geht es um die Notwendigkeit, zum Schutz der Lebensgemeinschaften unserer naturnahen Buchenwälder natürliche Prozesse zuzulassen, dass also Bäume ihr natürliches Alter erreichen können und sich Wälder auch über die sogenannte Zerfallsphase verjüngen können. „Natürlich will kein Naturschützer die Forstwirtschaft abschaffen, denn Wald ist auch Rohstofflieferant“, so Bernhard Koch, erster Vorsitzender des VNV. „Aber Naturschutz im Wald darf nicht in winzigen Inseln stattfinden, während sonst überall geholzt wird, was das Zeug hält.“ Denn das werde der Bedeutung unserer Laubwälder für Natur und Erholung nicht gerecht. 

Dass dringender Handlungsbedarf besteht, wird der zweite Vortrag verdeutlichen. Werner Schubert, Leiter der Biologischen Station Hochsauerlandkreis, referiert über „Probleme in Waldnaturschutzgebieten im Sauerland“. Er zeigt konkrete Fälle auf, wo Wälder durch Baumfällungen so entwertet wurden, dass beispielsweise gesetzlich geschützte Vogelarten wie Hohltaube und Schwarzstorch ihrer Nistmöglichkeiten beraubt wurden.

 

„Wir möchten endlich die Förster für dieses Problemfeld sensibilisieren“, so Koch weiter. „Denn viele bestreiten, dass das Problem der ökologischen Entwertung unserer Wälder überhaupt besteht.“ Darum hat der VNV auch die Förster des HSK zu ihrer Versammlung eingeladen, um endlich in einen konstruktiven Dialog einzutreten.

   

Zur VNV-Jahreshauptversammlung sind alle Mitglieder und Interessierte herzlich eingeladen. Sie findet statt am Sa, 5.5.12, um 17 Uhr in der Gaststätte Hengsbach an der B7 in Bestwig.   

 

Krötenmassaker

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Pressemitteilung des„Vereins für Natur- und Vogelschutz im HSK e.V.“ (VNV)

 

Krötenmassaker auf der neuen  Olsberger Umgehungsstraße                              13.04.2011    

Am Morgen des 2. April stellten Mitglieder des Vereins für Natur- und Vogelschutz (VNV) auf der neuen Olsberger Umgehungsstraße, ein wahres Krötenmassaker fest. Über 400 getötete Erdkröten wurden auf der Höhe des Ruhrstaus gezählt. Am 11. April wurden um 21:33 Uhr 34 tote Erdkröten gezählt. Da auch die folgende Nacht passendes Wanderwetter für Kröten herrschte, dürften auch in dieser Nacht wieder mehrere Hundert Kröten umgekommen sein. Hochgerechnet sind in diesem Frühjahr sicher schon über 1000 Erdkröten an dieser Stelle getötet worden.

Skandalös ist die Tatsache, dass diese Todesopfer allesamt hätten vermieden werden können. Bei den gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen vor dem Bau der Straße, hätte der Bauträger „Straßen NRW“ feststellen müssen dass an dieser Stelle die Erdkröten von ihren Überwinterungsplätzen im Wald zu ihren Laichplätzen in der Ruhraue, insbesondere dem Ruhrstau, wandern. Hier hätten deshalb Leiteinrichtungen und Krötentunnel gebaut werden müssen. Dies wäre bei Straßenneubau auch kostengünstig möglich gewesen.

Statt ihrer gesetzlichen Pflicht nach zu kommen wurde von Straßen NRW auch noch an dieser Wanderstrecke eine für Kröten unüberwindbare Betonmauer statt einer Leitplanke errichtet. Dies führt dazu, dass die Tiere auf der Straße quasi „gefangen“ werden, anstatt lediglich die Straße zu überqueren. Für die Schlamperei der verantwortlichen Planer, zahlt die lokale Erdkrötenpopulation mit Hunderten von toten Kröten.

Wie schon die Westfalenpost am 4. April feststellte müsste hier schnell und unbürokratisch Abhilfe geschaffen werden. Leider wird Straßen NRW kurzfristig nichts gegen das Massaker unternehmen, da, laut der Unteren Landschaftsbehörde, dass passende Material fehlt.

Spätestens bis zum nächsten Frühjahr müssen hier Leiteinrichtungen errichtet werden, welche die Kröten zu den nordwestlich und südöstlich gelegenen Brücken leiten, damit die Kröten gefahrlos unter der Straße hin durch kommen. Der VNV wird in den nächsten Monaten ein Auge darauf haben, ob Straßen NRW ihrer Pflicht nachkommt und die nötigen Nachbesserungen vornimmt.

 

Marsberg 40 Bäume gefällt

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                                                                      21.04.2010

 

Vielseitiges Engagement im Naturschutz

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„Vereins für Natur- und Vogelschutz im HSK e.V.“ (VNV)


Vielseitiges Engagement im Naturschutz


 - Verein für Natur- und Vogelschutz zog Resümee

Vom Spätsommer bis in das Frühjahr alle 14 Tage ein samstäglicher Arbeitseinsatz auf Naturschutzflächen im gesamten HSK, regelmäßige Exkursionen und Vorträge für die Öffentlichkeit, intensive Mitarbeit im Landschaftsbeirat des Kreises, erfolgreiche Projektarbeit in Arbeitsgruppen wie der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft – die Liste der rein ehrenamtlichen Aktivitäten des Vereins für Natur- und Vogelschutz (VNV) ist lang. Auf der Jahreshauptversammlung des kreisweit aktiven Naturschutzvereins am 17. April 2010 in Bestwig zog der VNV-Vorstand vor Vereinsmitgliedern und interessierten Besuchern ein positives Resümee seiner vielfältigen Arbeit des vergangenen Jahres.

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